Öffentliches Grün und Insektenschutz

Öffentliches Grün und Insektenschutz

Wer kennt die Wildbienen Kolonie in der Pflanzfläche bei der Unterführung Nordring und Leopoldstraße? Es ist eine unscheinbare Rasenfläche mit Ahornbäumen, die wir eigentlich bewusst gar nicht wahrnehmen. Elf Monate im Jahr wohnen dort im sandigen Untergrund die solitär lebenden Frühlingsseidenbienen, Colletes cunicularius. Im März, bei den ersten wärmeren Temperaturen erscheinen die Bienen Männer und schwärmen in diesem Bereich knapp über der Bodenoberfläche. Das sieht dann aus wie ein großer Bienenschwarm. Sie warten auf die Weibchen, die dann einige Tage später erscheinen. Nach der Paarung werden die Drohnen überflüssig und die Weibchen beginnen mit dem Brutgeschäft. Es werden selbst gegrabene Liniennester angelegt, auch die alten Röhren werden wiederhergerichtet. Die Nestwände werden von verschiedenen Sekreten gebildet, die zu einer Cellophan artigen/seidigen Schicht aushärten. Jede Biene erledigt das alleine, deshalb nennt man das solitäre Lebensweise. Blütenstaub und Nektar werden eingetragen. Sobald eine Zelle bevorratet ist, wird ein Ei gelegt, die Zelle verschlossen und eine weitere angelegt, bis die sandige Röhre belegt ist. Aus dem Ei schlüpft die Larve, die sich vom Pollenvorrat ernährt. Es folgt die Verpuppung, aus der die fertige Biene entsteht, die dann zehn Monate im Boden ruht und im nächsten März ausfliegt. Eine unscheinbare Wiese im öffentlichen Grün entpuppt sich als wertvoller Lebensraum für eine bedrohte Wildbienenart.  Einen solchen Standort sollten wir beachten. Schützen können wir diese Bienen, wenn wir diese Fläche nach der Schwärmzeit mähen und dafür sorgen, dass Futterpflanzen der Frühlingsseidenbienen nicht verschwinden. Das sind heimische Weidenarten, die es in der Umgebung noch gibt. Insektenschutz im öffentlichen Grün, wenn wir diese Standorte mit den Augen der Bienen betrachten. Eigentlich ist das ein vorbildlicher Lebensraum im öffentlichen Grün und macht Natur für uns erlebbar. Könnte man nachahmen, denn diese Bienen besiedeln auch unsere Gärten, wenn wir das zulassen.

Ralf Schreck für die Agenda Gruppe Umwelt

 

Colletes cunicularius ist eine der wenigen Wildbienenarten, die wir im Freiland zuverlässig bestimmen können. Sie ist relativ groß und eine der ersten Wildbienen, die im Frühling erscheinen. Damit Wildbienen existieren können bedarf es ein Umfeld, in welchem sie siedeln und in dem sie in ausreichender Entfernung auch ihre Nahrungsquellen finden. Unsere Frühlingsseidenbienen benötigen zum Nisten sandigen Untergrund. Zur Nahrungsgewinnung werden sechs Pflanzenfamilien beflogen, mit einer Bevorzugung von Weiden. Nistplatz und Nahrungsraum, wie Weichholzauen, Weidengebüsche, Ahornalleen und Obstwiesen, können räumlich weit auseinander liegen. All dies gibt es bei uns. Denken wir an die Streuobstbäume am Hammenweg und das dahinter gelegene Weidengebüsch. Fördern können wir diese unter besonderem Schutz stehende Wildbienenart, indem wir deren Nistplätze achten und unseren Streuobstbäumen wenigstens eine Minimalpflege gönnen. Die Unterführung wurde 1974 gebaut zur sicheren Unterquerung der Landstraße. Das Foto stammt von Karl Ueberle. Beiläufig entstand ein Siedlungsraum für die Wildbienen, den wir schätzen sollten.

Die Jäger Wiese in Leopoldshafen

Die Jäger Wiese in Leopoldshafen

Versteckt im Wald, abseits von Wegen liegt sie, die Jäger Wiese. Angelegt von unseren heimischen Jägern. Ist es jetzt ein Wildacker, also eine „temporäre“ Äsungsfläche, auf der in regelmäßigen Abständen der Boden neu bearbeitet wird (Pflug, Egge, Fräse, Grubber) oder ist es eine Daueräsungsfläche in Form einer Wildwiese? Den dort vorkommenden Insekten, Reptilien, Vögeln und anderen Tieren ist das egal. Alle finden sie dort ihre Nische. Seit mehreren Jahren beobachten wir diese Flächen. Dazu gehören auch die angrenzenden Schneisen, die nebenbei noch großartige Orchideen Standorte sind.

Das Anlegen und Pflegen von Wildäckern und Wildwiesen gehört zur jägerlichen Hege. Hege? Klingt doch komisch? Ist aber spannend. Hege kommt von Hag, das bedeutet Umgrenzung der Fluren mit Hecken. Die frühen bäuerlichen Kulturlandschaften waren geprägt von einem Mosaik aus kleinparzelligen Feldern. Dieser Umstand bot eine heute fast unvorstellbare Mannigfaltigkeit an Lebensräumen für Pflanzen und Tiere. Je stärker die Landwirtschaft industrialisiert und in die Hände der Flurbereiniger geriet, je mehr Naturlandschaft zur Kulturlandschaft wurde, desto nötiger wurde die Hege. Die Verordnung zur Umgrenzung der Fluren wurde bereits im 18. Jahrhundert erlassen.

Hege ist Naturschutz, Jäger sind Naturschützer. Oder dachte man damals nur an Lebensraum für die kapitalen Hirsche und Rehböcke mit schönen Trophäen? Jagd gehört zu unserer Kultur ebenso die Landwirtschaft. Beide sind einem stetigen Wandel unterworfen, müssen sich veränderten Rahmenbedingungen anpassen. Wer bestimmt die Rahmenbedingungen? Wer legt die Richtung fest?

Es kommt mir so vor, als ob die Hege, der Naturschutz immer hinterherhinkt und sich an die Gegebenheiten anpassen muss. Es sind nicht nur die großen und einheitlichen landwirtschaftlichen Flächen, es sind auch Flächenverluste durch die Erschließung neuer Wohngebiete und Erweiterungen von Gewerbeflächen. Natürlich gibt es einen Ausgleich, jedoch nie in der Schaffung neuer Flächen, weil es diese nicht gibt.

Hege ist mehr als Wildäcker und Wildwiesen. Zur Hege gehören auch Waldrandpflege, Heckenpflanzungen, Anbringen von Verbissschutz an jungen Bäumen und vieles mehr. Auf diesen Wiesen und Schneisen, gerade weil sie abgelegen sind, findet das Wild Ruhe. Diese Standorte sind Rückzugsgebiet und Kinderstube für Wildtiere. Durch die Abgelegenheit kommen dort auch keine Hundefreunde hin. Das bedeutet, dass das gewonnene Heu bedenkenlos (Hundehaufen frei) verfüttert werden kann.

Auf den Wiesen und Schneisen blühen viele heimische Kräuter. Auffällig werden diese Flächen, wenn der Echte Dost blüht. Dann kann man zahlreiche Schmetterlinge an den Blüten beobachten. Im Gras hüpfen die unterschiedlichsten Heuschrecken hin und her, die sich in Acht vor Spinnen und Vögeln nehmen müssen. Es ist ein beachtenswerter Lebensraum, der durch ein abgestimmtes Pflegemanagement aufgewertet werden kann. Hingehen und schauen, beurteilen und Zeitpunkt festlegen. Vollblüteflächen aussparen, Rest mähen. Nicht so wie man es am Streifen zwischen unseren beiden historischen Waschplätzen gemacht hat. Auf der gesamten Fläche wurden die in Vollblüte stehenden Wegwarten gemäht. Eigentlich ohne Not, denn dort gibt es keinen Spazierweg. Hätte man auch noch in 14 Tagen erledigen können und die seltenen Hosenbienen hätten dort noch ihr Auskommen.

Grünpflege ist wichtig und erfordert Verantwortung. Man kann immer so oder so entscheiden aber ich würde ökologischen Aspekten doch eine gewisse Bedeutung beimessen. Und das ist doch auch eine Form der Hege? Die Jäger machen es uns seit dem 18. Jahrhundert vor und setzen sich für Biodiversität ein, ohne es an die große Glocke zu hängen.

Ralf Schreck – Hege Freund

 

 

 

Die Wiese unterhalb des Friedhofes Leopoldshafen

Die Wegwarten Wiese unterhalb des Friedhofs Leopoldshafen

Dasypoda hirtipes liebt Wegwarten. Die Braunbürstige Hosenbiene ist eine Spezialistin in Bezug auf ihr Nistverhalten, als auch in Bezug auf den von ihr bevorzugten Pollen. Für die Aufzucht ihrer Nachkommen benötigt sie Pflanzenarten der Gattung Korbblütler (Asteraceen), sowie einen sandigen Boden zum Anlegen ihrer Nester. Beide Faktoren haben wir in Leo. Die kleine Wiese unterhalb des Friedhofes ist ein schöner Wegwarten Standort. Die nähere Umgebung mit sandigen Hängen bietet ideale Nistmöglichkeiten.

Wildbienen sind für Ungeübte schwer zu bestimmen, die Hosenbienen kann man allerdings an den blühenden Wegwarten gut ansprechen. Wegwarten öffnen ihre Blüten am frühen Morgen und sind am Mittag bereits wieder geschlossen. Auf diese Eigenheit haben sich die Hosenbienen eingestellt, denn sie haben große Beinbürsten, an denen sie den geernteten Pollen transportieren. Das hat den Vorteil, dass sie innerhalb der zur Verfügung stehenden Sammelzeit genügend Pollen und Nektar eintragen und der Energieeinsatz für Transportflüge überschaubar bleibt.

Selten sind diese auffälligen Wildbienen, denn passende Nistplätze und Nahrungsquellen dürfen nicht zu weit auseinander liegen. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir beide Faktoren haben. Auch bei unseren historischen Waschplätzen blühen derzeit die Wegwarten und dort kann man die Bienen ebenfalls beobachten. Um diese Wildbienenart zu fördern dürfen wir diese Bereiche nicht zu früh abmähen. Auch Hundefreunde sollten sich etwas zurücknehmen und die Hinterlassenschaften ihrer Schützlinge in die dafür vorgesehenen Behältnisse zu entsorgen. Für Fotografen ist es eine Herausforderung diese schönen Insekten in Action zu fotografieren. Und es ist schlicht eine Sauerei ständig diesen Haufen ausweichen zu müssen. Auch ist für mich nicht nachvollziehbar, dass man den Bereich direkt am Friedhofszaun als Hundeklo degradiert. Innerhalb stehen Angehörige an den Rasengräbern und gedenken der Verstorbenen, beim Aufblicken schaut man außerhalb in die Exkremente von Hunden schlecht erzogener Hundefreunde.

Bienenschutz durch adäquate Grünpflege. Dazu noch kostenneutral. Das könnte man doch in unser „Grünes Buch“ aufnehmen? Bald blüht bei uns der Rainfarn, Tanacetum vulgare. Dort kann man die seltene Rainfarn Seidenbiene beobachten. Colletes similis ist dann bei uns ebenfalls anzutreffen? Man kann sie mit der Gemeinen Seidenbiene, Colletes daviesanus verwechseln, die man ebenfalls auf Rainfarn antrifft. Wir werden sehen.

Ralf Schreck – Wildbienen Freund

 

Die Blumenwiese am alten Rathaus Leopoldshafen

Die Wiese beim Rathaus Leopoldshafen – die andere Wiese

Der Lebensraum Wiese ist umso artenreicher, je nährstoffärmer der Untergrund ist. Das hat mit dem unterschiedlichen Konkurrenzverhalten der Kräuter zu tun. Ein Spielrasen ist im Grunde genommen ebenfalls eine Wiese, die durch vielmaligen Schnitt und planmäßigen Düngegaben nur Gräser fördert. Was wir im Hausgarten haben wollen ist für unsere Insektenwelt abträglich. Das Geheimnis einer funktionierenden artenreichen Wiese, die attraktiv für Kleintiere ist, ist Nährstoffarmut, weniges Mähen, sowie das Abräumen des Schnittgutes nach dem Aussamen. Einen solchen Lebensraum finden wir auf der zweiten „Wiesen Projektfläche“ der Agenda Gruppe Umwelt beim ehemaligen Rathaus in Leopoldshafen.

Fünffingerkraut (Potentilla), Gänseblümchen (Bellis perennis), Gewöhnlicher Reiherschnabel (Erodium cicutarium), Hahnenfuß (Ranunculus), Horn Sauerklee (Oxalis corniculata), Sauerampfer (Rumex), Spitzwegerich (Plantago), Weicher Storchschnabel (Geranium molle), Weißer Klee (Trifolium repens), Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris), Hopfenklee (Medicago lupulina), Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella), Feinstrahl (Erigeron annuus), Klatschmohn (Papaver rhoeas), Malve (Malva moschata), Schafgarbe (Achillea millefolium), Nachtkerze (Oenothera biennis), Wegwarte (Cichorium intybus), Feldrittersporn (Consolida regalis), Graukresse (Berteroa incana), Zaunwinde (Calystegia sepium), Königskerze (Verbascum densiflorum), Johanniskraut (Hypericum perforatum), Kanadisches Berufkraut (Conyza canadensis). Das sind 24 Pflanzenarten, die wir bisher von Mai bis Ende Juli in dieser Wiese bestimmt haben. Es sind heimische Pflanzen, die nicht nur Nahrung, sondern auch Lebensraum für Kleintiere wie Insekten sind. Die Fluginsekten nähren sich vom Nektar und Blütenstaub, die Larven, Raupen und anderen Insekten Vorstufen vom Laub, Samen, Pflanzensaft, von anderen Insekten, usw. In einer artenreichen Pflanzen- und Tiergesellschaft existiert ein ständiges Geben und Nehmen. Raupen fressen Blätter, Wespen fangen Raupen und füttern damit ihre Brut. Es gibt Spieler und Gegenspieler. In einer solchen Gesellschaft wird sich immer ein Gleichgewicht einstellen, wenn wir das nicht stören. Natur sieht Vielfalt vor. Da können wir von lernen.

Es gibt dort Wildbienen, Hummeln, Fliegen, Wanzen, Libellen, Käfer, Ameisen, Schmetterlinge und andere. Man beobachtet auch Vögel, die sich an den Samen laben. Im Hochsommer könnte man diese Fläche als ungepflegten Unkrauthaufen bezeichnen. Aber das machen nur die, die die Zusammenhänge einer Wiesengesellschaft nicht erkennen. Deshalb ist es erforderlich zu informieren.

Mit einem durchdachten Pflegemanagement können wir Insekten fördern, ohne dass hierfür Kosten entstehen. Wäre das nicht eine vorbildliche Chance, die wir weiter ausbauen sollten? Neugierde ist eine Antriebsfeder der Menschheit. Und ich kann sagen, dass es sehr viel Spaß macht Umwelt und Naturzusammenhänge zu beobachten und zu analysieren. Mit etwas Interesse und Bereitschaft sich auf Unbekanntes einzulassen kommt man letztendlich zum Ergebnis, dass wir etwas gegen das Bienensterben unternehmen sollten. Honig bekommen wir nicht aus dem 3D-Drucker.

Wiese im Bürgerpark, Wiese am alten Rathaus. Buntes Blühen im Bürgerpark, trockenes Gestrüpp beim Rathaus. Die heimischen Rathaus Wiesenpflanzen sind allesamt auch Nahrungspflanzen für Schmetterlinge. Das lange und bunte Blühen im Bürgerpark liefert „nur“ Nahrung für Blütenbesucher. Wofür entscheiden wir uns? Für welche Vielfalt entscheiden wir uns? Es gibt viele Wege, die zum Ziel führen. Können und wollen wir diese Thematik auch akzeptieren?

Ralf Schreck – Freund des „einfach mal wachsen lassens“

 

Die Blumenwiese im Bürgerpark

Die Blumenwiese im Bürgerpark

Ist ein Projekt der Agenda Gruppe Umwelt Eggenstein-Leopoldshafen. Diese Wiese ist eine Wiese der Erkenntnis. Jetzt, am 28. Juli 2018 hat sie ihre Hochblüte erreicht. Sie besteht hauptsächlich aus einjährigen Kräutern wie Steinkraut, Natternkopf, Mohn, Zinnien und anderen. Insekten tauglich ist sie, denn seit den ersten Blüten waren Hummeln und Bienen da. Und das zu allen Tageszeiten. Das war mir neu. Die Wiese blüht durch und durch das Artengemisch kommen ständig neue Blumen hinzu. Angelegt am 26. Mai erschienen am 26. Juni die ersten weißen Blüten der Steinkräuter. Jetzt ist der 28. Juli und die Wiese ist in der Vollblüte und sehr schön anzusehen. Das ist bei der Wiese am ehemaligen Rathaus in Leo anders. Auch diese Wiese ist ein AG Umwelt Projekt. Doch dazu später mehr.

Die Bürgerparkwiese steht unter Aufsicht. Die ersten drei Wochen stand Wässern im Vordergrund, später nur noch nach Bedarf. Am 2. Juli gab es eine Nährstoffversorgung mit einem organischen Dünger, nachdem wir festgestellt hatten, dass die jungen Pflanzen im Wachstum stagnierten. Der weitere Pflegeaufwand beschränkt sich jetzt aufs Beobachten. Diese Wiese ist ein Blickfang. Passanten bleiben stehen und erfreuen sich an der Blütenpracht. Wir bekommen Anfragen, ob es noch Blumensamen gibt und wie man am besten im eigenen Garten Wiesen anlegen kann. Vom Rektor der Lindenschule wurden wir gebeten, ob wir uns nicht beim Schulgarten einbringen möchten. Am 30. Juni überarbeiteten wir zusammen mit Schülern den kleinen aber feinen Garten vor der Schule. Wir berichten im Amtsblatt über diese Aktionen und ermutigen damit interessierte selbiges zu tun. Es ist mit einfachen Mitteln möglich sich aktiv für Umwelt und Natur einzusetzen. Das entsprechende Wissen hierfür stellen wir gerne bereit. Für unsere Ferienspaß Aktion haben wir 32 Anmeldungen! Dies werten wir ebenfalls als Erfolg für unsere Projekte.

Wiesen sind vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Wiesen sind eine Art pflanzliche Übergangsform, denn die Natur sieht als höchste Entwicklung in unseren Breiten den Wald vor. Wiesen wurden durch die Beweidung von Großsäugern, wie Auerochse, Wildpferd, Wisent, Hirsch, und anderen erhalten. Natürliche Wiesen gedeihen auch an Standorten, an denen ein Baumwachstum nicht möglich ist, z.B. in feuchten oder in hohen Lagen. Die heutigen Wiesen werden durch Beweidung mit Vieh oder mit Rasenmähern erhalten. Unsere innerörtlichen Wiesen bieten mit entsprechender Aufmerksamkeit und Pflege wertvollen Lebensraum für unsere bedrohte Insektenwelt. Die Blumenwiese im Bürgerpark ist nur ein Mosaik Stein auf dem Weg in Richtung „Rettet die Bienen“.

Ralf Schreck – Bienen Freund

Morgen Spaziergang

Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung

Fast schon Routine und doch jedes Mal anders. Nachdem der Regner angeschlossen war begann die Tour.  Sobald man den Friedhof betritt ist man von der besonderen Atmosphäre dort gefangen. Der Platz mit den Urnenstelen ist besonders schön. Im frühen Licht leuchten die weißen Astilben. Die große Magnolie beschirmt die Heimgegangenen. Dann haftet der Blick am blühenden Trompetenbaum, eine Catalpa ovata. Erstaunlich, welche Vielfalt es an botanischen Raritäten in unserem Friedhof gibt. Im Zickzack Kurs geht es weiter, vorbei am Ehrengrab Esser in den neuen Friedhofsteil. Angelockt durch die schneeweiße Blütenpracht der Palmlilien. Süßlicher und überschwänglicher Duft hat einen einzelnen Falter angelockt. Riesige weiße Blütenrispen künden von Reinheit, Freude und doch von Vergänglichkeit. Während sich der Falter labt halten wir inne.

Unterhalb des Friedhofes komme ich am schwarzen Loch vorbei. Zum Glück wurde es rechtzeitig entdeckt und hat keinen geschädigt. Vielleicht ist das unser Sommerloch? Das in Leopoldshafen ist größer. Bevor ich im Garten ankomme entdecke ich am Heckenrand eine Zaunrübe und … genau, die solitär lebende Zaunrüben Sandbiene. Andrena florena sammelt den Proviant für ihre Nachkommen nur an der Zaunrübe. Deshalb kann man sie bei uns an deren Blüten auch gut beobachten. Ein weiteres Natur Highlight erwartete mich im Garten, als ich an unserer Trockenmauer das Eidechsenpärchen entdeckte. Zutraulich kletterten sie an meinem Bein empor und holten sich ihre Ration Mehlwürmer ab.

Auf dem Rückweg über den Friedhof freute ich mich über ein mit Lilien geschmücktes Grab. Waren es doch die selben vom Blumenselbstschneidefeld. Nächste Station war der kleine blumige Kirchgarten an der evangelischen Kirche in Leopoldshafen. Schleierkraut mit Rosen, welch wunderschöne Kombination. Sommerflieder blüht mit anderen um die Wette. Bei jedem Besuch gibt es neues zu entdecken. Eine schöne Anlage. Schön entwickelt sich auch die Blumenwiese beim alten Rathaus. Der getigerten Katze gefällt diese Ecke ebenfalls. An den Schafgarben beobachtet man den bunten Bienen Käfer, ein Parasit von Erdbienen. Hummeln fliegen an die Nachtkerzen und an den einzelnen blauen Wegwarten lassen sich die eindrucksvollen Schenkelbienen erkennen.

Letzter Halt war beim Friedhof Leopoldshafen. Gleich beim Betreten wird man vom leuchtenden Sommer Blumenbeet begrüßt. Zusammen mit den Bäumen ist das jedes Mal eine eindrucksvolle Kulisse. Am Eingang gibt es auch eine kleine Gruppe Taglilien. Genau, Hemerocallis, das ist 2018 die Staude des Jahres. Wer eine größere Pflanzung sehen möchte, der muss unbedingt jetzt zum Alten Hafen gehen, denn dort beginnt gerade am Ufer die Vollblüte.

Eine erlebnisreiche und inspirierende Tour, die man eigentlich nicht alleine machen sollte. Könnte man auch teilen. Es waren zwei kurzweilige Stunden und in der Zwischenzeit hatte die Wiese im Bürgerpark genug Wasser.

Ralf Schreck auf Entdeckungstour

Das Wiesen Projekt der Agenda Gruppe Umwelt im Bürgerpark Eggenstein-Leopoldshafen

Das Wiesen Projekt der Agenda Gruppe Umwelt im Bürgerpark Eggenstein-Leopoldshafen

Gefräßig sind sie. Am 24. Mai entdeckte Doris die Raupen unseres schönsten Tagfalters, die des Schwalbenschwanzes. Richtig edel sieht der fertige Falter aus, fein gezeichnet und makellos nach dem Schlupf aus der Puppenhülle. Es war eine Herausforderung die hungrigen Raupen zum fertigen Falter zu bringen. Gefunden wurden die Raupen auf je einer Weinraute, Ruta graveolens. Jede der fünf hatte ihre eigene Pflanze, sodass die Kräuter keinen größeren Schaden nahmen. Vorsichtshalber hatten wir eine Staude in Reserve, die wir aber dann doch nicht benötigten. Fressen und ruhen, ruhen und fressen. Nach einer Woche wurde es spannend, denn die ersten Raupen begannen sich zu verpuppen. An erhöhter Stelle begann eine Ruhephase, bis die Raupe begann einen Seidenfaden zu spinnen, um sich damit am Zweig zu befestigen. Ein kleiner Gürtel aus einem Seidenfaden. Wenige Zeit später wurde das Puppenhemd abgestreift und die sogenannte Gürtelpuppe kam zum Vorschein. Innerhalb von zehn Tagen geschah dann das Wunder der Metamorphose. Der kleine Organismus wurde nach dem genetischen Bauplan umgewandelt, bis der fertige und makellose Falter zum Vorschein kam. Ein solches Ereignis beobachten zu dürfen erfüllt uns mit Freude, Genugtuung und Ehrfurcht. Wir erleben einen kleinen Akt der Schöpfung.

Das reine Beobachten genügt uns jedoch nicht. Wir können, nein wir müssen mehr tun, um solche Ereignisse auch für andere und auch in der Zukunft erlebbar zu machen. Deshalb waren wir mit großem Eifer dabei, als die Aktiven der Agenda Gruppe Umwelt und einige Interessierte Bürgerinnen und Bürger am 26. Mai im Bürgerpark eine kleine Blumenwiese für Insekten anlegten. Von der Gemeinde bekamen wir grünes Licht und großzügige Unterstützung durch unseren Bauhof. Beim Fräsen half ein heimischer Landwirt, wir bekamen leihweise Werkzeug und Bewässerungstechnik. Den Blumensamen stiftete unser Gartencenter, ein anderer Gärtner brachte aus seinem Gerätefundus eine historische Säwanne mit, sodass wir säen konnten wie der Sämann im Gemälde von van Gogh. Nebenbei wurde Blumensamen an Naturfreunde kostenlos abgegeben. Kommen, schauen, mitmachen, Ideen mit nach Hause nehmen. Das war an diesem Tag erlebbar.

Auch wenn solch kleine Projekte einen langen Vorlauf haben, finden sich bei der Realisierung erstaunlich viele Unterstützer. Das macht Mut. Manchmal benötigt es eben einen kleinen Anstoß und plötzlich werden ungeahnte Energien frei. Es finden sich Menschen, die sich einbringen wollen, die sich etwas trauen. Das ist ein schönes Potential, auf das wir bauen dürfen. Den ersten Vandalismus hat die Wiese auch überstanden. Am Fronleichnamstag haben Ignoranten in der Nacht die Absperrung eingerissen. Aber zum Glück nur die.

Wir wollen Spuren hinterlassen, Wegbereiter sein für weitere nachhaltige Projekte. Das nächste ist auch schon in Sicht. Wir bekamen eine Anfrage der Lindenschule Eggenstein deren Schulgarten zu überarbeiten. Am 30. Juni um zehn Uhr ist dort ein kleiner Arbeitseinsatz geplant. Mit Schülern, Eltern, Lehrern und der Agenda Gruppe Umwelt. Wieder „nur“ eine kleine Fläche aber viele kleine Mosaiksteine ergeben auch ein Ganzes. Wer weiß, vielleicht sehen wir dann dort unsere aufgepäppelten Schwalbenschwänze?

Ralf Schreck – Schmetterlingsfreund

Danke an Doris, die die Raupen nicht gefunden, sondern vor dem Vernichten gerettet hat. Als Umweltberaterin im Gartencenter ist sie die richtige Ansprechpartnerin für Insekten aller Art.

 

Das Wiesenprojekt beim alten Rathaus in Leopoldshafen

Das Wiesen Projekt der Agenda Gruppe Umwelt beim alten Rathaus in Leopoldshafen

Eigentlich wollten wir dort eine kleine Fläche umbrechen und eine Blumenwiese für Insekten einsäen. Bei der ersten Begehung wurde sofort klar, dass es sich bereits um eine interessante, weil artenreiche Pflanzengesellschaft handelte. Ackerwinde, Fünffingerkraut, Gänseblümchen, Habichtskraut, Hahnenfuß, Hopfenklee, Mohn, Reiherschnabel, Sauerampfer, Sauerklee, Spitzwegerich, Storchschnabel, Weißer Klee und verschiedene Gräser lassen sich auf die Schnelle bestimmen. Auf Anfrage bei den Verantwortlichen in unserer Gemeinde wurde diesem Projekt zugestimmt. Es ist ein spannendes Projekt. Dieses kleine Wiesenstück wird jetzt nur noch einmal im Jahr gemäht und das Schnittgut nach einigen Tagen entfernt. Dadurch erreicht man eine Abmagerung des Bodens, welche eine größere Artenvielfalt der Pflanzengesellschaft fördert. Viele verschiedene Pflanzen locken viele verschiedene Insekten an. Genetische Vielfalt ermöglicht das Überleben. Vielfalt ist vonnöten. Dieses bescheidene kleine Wiesenprojekt ist Kosten neutraler als ein ständiges Mähen alle zwei oder drei Wochen. Allerdings sollten wir die interessierte Bevölkerung mit einbeziehen und regelmäßig über die ökologische Bedeutung eines „solchen Unkrauthaufens“ informieren. Den Zauderern und Haderern können wir entgegenhalten, dass wir in solchen Projekten unser Gemeinde Motto – Wohlfühlen in Vielfalt – auf dieses kleine Wiesenstück projizieren. Auch wenn es in einem solchen Falle „nur“ für Insekten ist. Kann man ein nachhaltiges und in die Zukunft gerichtetes Projekt ablehnen mit der Begründung „das gefällt mir nicht“? Das dürft ihr selbst entscheiden.

Bei meinen wöchentlichen Rundfahrten entdecke ich zahlreiche bunt blühende Wiesen an sehr vielen Standorten. Jedoch, man findet sehr wenige Schmetterlinge und sehr wenige Wildbienen. Libellen in vielen Arten umschwirren den Beobachter aber das Gros der Insekten ist verschwunden. Selbst bei der Rathauswiese musste ich längere Zeit verharren, bis ich die Blütenbesucher gefunden hatte. Das sollte uns nachdenklich stimmen aber uns auch nicht in unseren Projekten entmutigen lassen. Selbst kleinste beblumte Flächen wirken für Insekten wie  Magnete. Je mehr wir davon anbieten, desto mehr locken wir an. Sowohl Insekten als auch neugierig gewordene potentielle Mitstreiter. Deshalb möchte ich mich bei allen Verantwortlichen für die Befürwortung und Realisierung dieses Projektes bedanken. Wer Schmetterlinge sehen möchte, der muss auch den Raupen ihr Futter auf der Unkrautwiese gönnen. Oder?

Ralf Schreck – Wiesen Freund

Das Neureut Projekt

Das Neureut Projekt

Wildbienen

Biologie – bios logos – die Lehre vom Leben. Unten, in der ersten Reihe, ganz rechts, da sitzt er, der Heinrich. Er war der wichtigste Lehrer seiner Zeit. Er hat uns Biologie beigebracht und bei mir ist davon eine Menge hängen geblieben. Es ist an der Zeit von diesem Wissen wieder etwas zurück zu geben. Einen Schulgarten hatten wir nicht, wir waren ja Aufbaugymnasium. In der fünften begannen wir mit drei Klassen in Kirchfeld in der Waldschule, weil das Gymnasium in Neureut erst gebaut werden musste. Schon damals hat man mit den Schülern Experimente gemacht, denn die B war eine reine Jungen Klasse. Die waren etwas ungehobelter aber aus denen ist auch was geworden. Ich gehöre zu den Schulveteranen, denn wir waren die ersten die 1978 Abi gemacht haben und damals sind alle durchgekommen.

Zwischen den Jahren habe ich dort immer mal wieder vorbeigeschaut, um zu sehen was es Neues gab. 2011 habe ich den Wildbienenstand im Schulgarten entdeckt und war enttäuscht über die nicht funktionierende Inneneinrichtung dieser Wildbienennisthilfe. Eigentlich eine gute Idee, jedoch nicht richtig umgesetzt. Die vorbereiteten Nisträume sind ungeeignet, weil die Durchmesser zu groß sind. Man hat die Löcher in die Stirnseiten der Hölzer gebohrt. Dort reißt das Holz auf und die Brut verdirbt. Es wurden die falschen Steine verwendet. Auf den Fotos von 2011 bis 2018 kann man die leeren, bzw. unbesiedelten Kompartimente erkennen.

Es gibt ein Schulprojekt, die diesen Wildbienenstand wieder lebenswert machen möchte. Das ist eine sehr schöne Idee, denn die Kinder von heute sind die Gestalter von morgen. Anpacken für die Natur, fürs Leben. Was gibt es schöneres? Wir hören täglich vom Insektensterben, was unternehmen wir eigentlich dagegen? Diese Projektschüler machen es uns vor. Das müssen wir unbedingt unterstützen. Ein solcher Wildbienenstand dient der Beobachtung, der Wahrnehmung, der Demonstration. Er kann niemals Ersatz für verlorenen Lebensraum sein. Lebensraum? Habt ihr im aktuellen Amtsblatt über die Entsiegelungs- und Baumpflanzaktion der Neureuter Schüler gelesen? Die haben neuen Lebensraum geschaffen! Die frisch gepflanzten Bäume habe ich gesehen. Stimmt uns das nicht hoffnungsfroh? Es sind kleine Teile, hier ein Wildbienenhotel, dort eine Entsiegelungsaktion, hier ein Rasen voller Gänseblümchen, der wegen der Bienen bewusst später gemäht wird, dort werden Schwalben Nisthilfen angebracht, usw. Es sind kleine Mosaiksteine, die zusammen genommen ein schönes Bild ergeben. Das Bild des Lebens – Biologie eben.

Ralf Schreck – Abi 78 Veteran

Ich danke jetzt schon den Schülerinnen und Schülern die mitmachen, der Projektleiterin Frau Hoffeld und natürlich Tatjana für ihre Idee den Garten wieder lebhafter zu machen.

Naturschützer, denen dieser Bericht gefallen hat und die selbst aktiv werden wollen erhalten auf Anfrage Unterstützung.

 

Die Efeu Mauer im Friedhof Eggenstein

Die Efeu Mauer im Friedhof Eggenstein

Bedeutender Lebensraum für die Efeu Seidenbiene und andere Insekten

Jeder hat vom Bienensterben gehört. Verursacht durch den Schwund der Lebensräume, Monotonie in der Landschaft, unsachgemäßen Einsatz von Pestiziden, das Auftreten von Parasiten bei Honigbienen, wie die Varroa Milben, usw. Biene ist nicht gleich Biene. Wir kennen alle die Honigbiene, ein Haustier. Aber wer kennt die heimischen Wildbienen? In Deutschland wurden rund 550 verschiedene Wildbienenarten nachgewiesen. Dazu zählen auch unsere Hummeln. Im Gemeindegebiet von Eggenstein-Leopoldshafen sind mehrere Dutzend Arten zu finden.

Auf dem Friedhof in Eggenstein gibt es ein schönes Beispiel für einen wertvollen Lebensraum der seltenen Efeu Seidenbiene. Nämlich die Efeu bewachsene Sandsteinmauer, die den alten vom neuen Friedhofsteil trennt. Efeu oder Hedera helix ist die heimische Pflanze, die bei uns am spätesten im Jahr blüht und somit eine wertvolle und eine der letzten Nahrungsquelle im September und Oktober für unsere bedrohten Insekten ist.

Jetzt kann man die Efeu Seidenbienen mit Wespen, Hornissen, Fliegen, Käfern und den letzten Faltern dort im Efeu beobachten. Diese Wildbiene lebt einzeln, benötigt sandige Böden für ihr Nest und Efeubestände zur Nahrungsgewinnung, so wie es auf unserem Friedhof vorkommt. Lebensraum und Nahrungsquellen müssen beisammen sein, dann ist der Bestand gesichert.

Wir beobachten diesen Standort seit einigen Jahren. Es lohnt sich die blühende Mauer und das Gesumse anzusehen. Schnell wird man die Efeu Seidenbienen von den Honigbienen unterscheiden können. Man kann sich diese seltene Wildbiene auch in die Gärten locken. Sie benötigt ältere, blühfähige Efeupflanzen und sandige Böden. In versiegelten und verkiesten Vorgärten wird man sie vergeblich suchen.

Aufgrund der Länge dieser Mauer, war das eine bedeutende innerörtliche Nahrungsquelle für Colletes hederae, wie sie wissenschaftlich bezeichnet wird. War? Was ist passiert? Geht raus und seht euch diese Mauer jetzt an! Ihr werdet umschwirrt von hungernden Bienen, die euch fragen, weshalb man fast alle blühfähigen Triebe abgeschnitten hat? Selbst in Bereichen, in denen es überhaupt keine Not gab, die Schere anzusetzen. Eine Biene fragte mich: „Gehört das zu euerem neuen Leitbild Grünpflege“? Stellt euch vor, wir würden morgen Lidl, Aldi und Edeka abreißen?

Schön geschnitten sieht`s aus. Doch dadurch ist die Vielfalt zerstört. Warum fällt nur mir so etwas auf? Als ehrenamtlicher Hornissen- und Wespenberater und Teilnehmer am Tagfalter Monitoring weiß ich, dass es dieses Jahr außergewöhnlich wenige Insekten gibt. Weshalb nutzt man diese Mauer dann nicht als Chance, um dem Insektensterben entgegen zu wirken? Schnitt muss sein, keine Frage. Aber man könnte die Maßnahme auch ins zeitige Frühjahr legen. Jahrelang wurde das getan. Da fällt mir wieder der Kirschendamm ein und die Sträucher im Grünzug Leo. Ein Konzept sehe ich da noch nicht. Es fehlt eine ganzheitliche, eine vielfältigere Handlungs- und Betrachtungsweise in Sachen grün. Ökologie tut nicht weh und wenn man es richtig anpackt, dann gibt es auch keine extra Kosten. Man muss das aber auch verstehen wollen.

Sind ja nur Bienen und Insekten, also Ungeziefer?

 

Ralf Schreck – enttäuschter Bienen Freund