Bewahrung der Schöpfung

Für Dagmar

Bewahrung der Schöpfung

Umweltthemen wie Klimaveränderung und Biodiversitätsverlust prägen unseren Alltag. Wir haben nur eine Erde. Dieser einen Erde sind wir ausgeliefert. Das ist unser Schicksal. Wir können ihr nicht entfliehen, wenn wir unsere Lebensgrundlagen und die unserer Mitgeschöpfe zerstören. Ergibt sich aus der Tatsache, dass unsere Erde ein Geschenk ist für alle nicht eine Verpflichtung, diese für die Zukunft zu erhalten? Beispiele für diese Verantwortung gibt es in unserer Gemeinde zuhauf. Denken wir an das Kirchgartenteam, welches den Garten der evangelischen Kirche pflegt. Oder die Umweltgruppe, die die Kräuterspirale bei der katholischen Kirche errichtet hat. Beides sind Gärten des Lebens von allen für alle! Beim Umwelttag der Gemeinde am 21. März finden sich weitere Gruppen, die an verschiedenen Stationen diesen Gedanken weitertragen. Gewiss, manches benötigt einen kleinen Schubser, aber bisher haben sich immer Vorbilder gefunden.

In der biblischen Schöpfungsgeschichte können wir lesen, dass Gott dem Menschen, als dem Ebenbild Gottes den Auftrag gibt, – wie Luther übersetzt – „sich die Erde untertan zu machen und über die Tiere zu herrschen.“ Zu verstehen ist dieser Satz nicht wörtlich, sondern in der Weise, dass der Mensch sich seinen Lebensraum mit den Geschöpfen teilen, schützen und fürsorglich umgehen soll. In unserer Gemeinde gibt es viele, die das nicht nur genauso sehen, sondern sich auch dafür einbringen.

Da ist an erster Stelle Pia, die auch noch ganz andere Sachen für andere macht.

Da ist an erster Stelle Holger, der für andere seine Überzeugung kundtut.

Da ist an erster Stelle Friedhelm, der unendliche Ideen für andere hat.

Da ist an erster Stelle Gila, die Natur verteidigt und sich nebenbei für soziale Projekten einbringt.

Da ist an erster Stelle Edwin, der nie nein sagt, wenn man ihn um etwas bittet.

Da ist an erster Stelle Regine, die alle Fäden bündelt und zu einem großen Ganzen vereint.

Da ist an erster Stelle Barbara, die neben Familie food sharing und das Reparaturcafé betreibt.

Da ist an erster Stelle Tatjana, die mit der Leobande und ihren Ideen unsere Natur- Kulturlandschaft bereichert.

Da ist an erster Stelle Rolf, der seine Visionen für eine bessere und blumigere Welt verwirklicht.

Da ist an erster Stelle Florian, der mit seiner Vicky trotz vieler Widerstände die SoLaWi zum Leben erweckt hat.

Da ist an erster Stelle Manfred, der mit seiner Überzeugungskraft die Menschen erreicht.

Da ist an erster Stelle Robert, der nie müde wird mir seine Ideen zu nennen.

Da ist an erster Stelle Katja, die die erforderlichen Wege bereitet.

Da ist an erster Stelle Angela, die mir regelmäßig Schubser gibt.

Da ist an erster Stelle Klaus, der nicht müde wird seine Schüler zu begeistern.

Da ist an erster Stelle Kristina, die das ganz genauso macht.

Da ist an erster Stelle Uwe, der mir in der Straba mit Rat zur Seite steht.

Da ist an erster Stelle Doris, die meine Enttäuschungen teilt und mir Halt gibt.

Da ist an erster Stelle Uwe, der meinem Rat vertaut und mir neue Horizonte öffnet.

Das sind noch längst nicht alle. Das sind alles Wegbereiter und Wegbegleiter. Das alles sind Bewahrer der Schöpfung. Wie vielfältig sie alle sind!

Ralf Schreck – Naturfreund

Auenpfad in Eggenstein-Leopoldshafen

Auenpfad

Bei Schild Nr. 3 hatten wir Probleme es zu finden. Letztendlich haben wir es doch entdeckt. Nachdem einige Zweige entfernt waren, kann man es aus der Ferne auch wieder sehen.

Die Agenda Gruppe Umwelt der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen hat in den vergangenen Jahren durch ehrenamtliches Engagement sichtbare Spuren in unserer Doppelgemeinde hinterlassen. Eine solche Spur ist die Anlage und die Beschilderung des Auenpfades. Am besten erschließt sich die Auenpfadtour per Rad. Ausgangspunkt ist das Schild 1 beim Alten Hafen Leopoldshafen und zwar am Damm zwischen Abzweig Hundefreunde und Hafengelände. Wenn man alle Stationen abradelt erhält man interessante Informationen zu den vielfältigen Lebensbereichen des Auenwaldes. Fauna, Flora und geschichtliche Aspekte werden vorgestellt. Kann man machen und sich an der schönen Natur dort unten erfreuen. Oder man nimmt Teil an einer geführten Tour, die die AG Umwelt anbietet.

Dann sieht man die Osterluzei, den Wasserdost, Seifenkraut, Thymian, Goldrute, Springkraut, Wasserschlauch, Teichmummel, Schachbrettfalter, Landkärtchen, Admiral, Distelfalter, Waldweißling, Pfauenauge, Kleiner Schillerfalter, Wollbiene, jagende Hornissen, Feldwespen, Schwarz-, Mittel- und Grünspecht, Silberreiher, Gänse und vieles mehr. Bei Regenwetter auch mal einen Ochsenfrosch.

Na, Lust bekommen? Dann einfach aufs Rad steigen und mitkommen. Die nächste geführte Tour findet am Sonntag, 18.08.2019 um 10.00 Uhr statt.

Weitere Informationen zum Pfad gibt es auf der Seite der Gemeinde, bei der wir uns bedanken für die Unterstützung bei der Umsetzung dieses schönen Wanderpfades. http://www.egg-leo.de/de/umwelt-wirtschaft/umwelt/naturschutz-projekte.php

Am schönsten sind jedes Mal die unerwarteten Erlebnisse während einer solchen Tour. Schützen wir deshalb nicht nur was wir kennen, sondern auch das, was wir lieben.

Ralf Schreck – Natur Liebhaber

 

 

Blüht Baden Württemberg? – Teil 3

Landeswettbewerb BW blüht

BaWü blüht – Teil 3

 

  1. Projekt-/Maßnahmenbezeichnung

Erhalt eines Orchideenbiotops im Tiefgestade von Eggenstein-Leopoldshafen westlich der L559

 

  1. Beteiligte Organisationen

Agenda Gruppe Umwelt, BUND Ortsgruppe Hardt

 

  1. Projektbeschreibung, Maßnahmen des Konzepts

Erhalt und Pflege eines Orchideenstandorts durch Entbuschung, Mahd und Beseitigung des Schnittguts

 

  1. Ausgangssituation und Ziele

Das Tiefgestade nördlich von Karlsruhe ist üblicherweise nicht bekannt für seine Orchideenvielfalt. Umso erstaunlicher ist es, dass in einem jungen Forst, der in den Jahren 1993 und 1994 auf einer bis dahin landwirtschaftlich genutzten Fläche im leopoldshafener Gewann Mittelgrund (abwechselnd Getreide- und Maisacker) angepflanzt wurde, sieben verschiedene Orchideenarten nachgewiesen werden konnten. Entstehen sollte durch die damalige Aufforstung ein Eichenmischwald mit Kirschen-/Walnuss-Kleinbestand sowie Wildapfel/Wildbirne zur Erhöhung der Baumartenvielfalt. Außerdem war ein 30 m breiter Waldrand aus Kraut-, Strauch- und Bäumen geplant. Es stellte sich aus heutiger Erfahrung jedoch heraus, dass der Standort damals zu positiv beurteilt wurde. Das Gebiet wies schon immer so genannte Kiesbrennen (wertvolle Trockenstandorte inmitten einer dynamischen Flusslandschaft) auf. Weichholzauen verlagerten ihre Ausbreitung je nach „Laune“ des frei fließenden Rheins. Nach der Eindämmung und Regulierung des Flusses fehlt das dynamische Werden und Vergehen. So müssen die heute verbliebenen Flächen wie Kiesbrennen von der drohenden Verbuschung frei gehalten werden, um den wertvollen artenreichen Lebensraum, der nicht mehr neu entstehen kann, zu erhalten. Magerwiesen müssen gemäht werden. Die Orchideenstandorte befinden sich in unserem Prokektgebiet schwerpunktmäßig auf den höchsten, trockensten und schlecht wüchsigsten Standortbereichen.

Bei den sieben in diesem menschengemachten Biotop vorkommenden Orchideen handelt es sich um die folgenden  Arten: Orchis purpurea (Purpur-Knabenkraut), Orchis militaris (Hem-Knabenkraut, Cephalanthera damasonium (Weißes Waldvögelein), Ophrys apifera (Bienen-Ragwurz), Listera ovata (Großes Zweiblatt), Platanthera bifolia (Zweiblättrige Waldhyazinthe), Epipactis helleborine (Breitblättrige Stendelwurz).

Die ursprünglich großen Bestände sind in den letzten Jahren stark geschrumpft. So sind von den anfänglich tausenden Exemplaren der Cephalanthera damasonium heute nur wenige Exemplare übriggeblieben. Auch der Bestand der Platanthera bifolia ist von mehreren hundert auf einige dutzend zusammengeschmolzen.

Ophrys apifera und Orchis purpurea konnten sich dagegen behaupten oder sogar etwas ausbreiten.

Der Grund für diesen Rückgang ist, dass im Laufe der Jahre das angefallene Schnittgut im Forst weitestgehend nicht weggeräumt wurde mit der Folge, dass der Waldboden durch die Verbuschung heute so sehr beschattet wird, dass ein Gedeihen der Orchideen so gut wie nicht mehr möglich ist. Außerdem wurden die meisten Wege (Rückegassen) nicht mehr gemäht, so dass diese wie der Wald selbst verbuscht sind und ebenfalls als Wuchsort für Orchideen nicht mehr geeignet sind.

Erwähnenswerte Begleitflora sind das geschützte Echte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea), der Rote Zahntrost (Odontites rubra) und die bei uns sehr seltene Gewöhnliche Natternzunge (Ophioglossum vulgatum).

Ziel des Projekts ist der Erhalt dieses für das Tiefgestade herausragenden Orchideenstandorts durch kurzfristig zu ergreifende Maßnahmen zur Herstellung der für die Orchideen erforderlichen Wuchsbedingungen und die Gewährleistung von jährlichen Pflegemaßnahmen.

 

  1. Maßnahmenbeschreibung

Das Gesamtareal umfasst eine Fläche von ca. 70 ha. Darin ist enthalten ist eine Wiese, die jährlich gemäht wird. Die Orchideen sind über das gesamte Gebiet verteilt. Das Hauptvorkommen mit allen hier vorkommenden Orchideen liegt jedoch in dem Waldstück, das sich östlich an diese Wiese anschließt. Dieses Stück hat eine ungefähre Fläche von 10% des Gesamtareals, also etwa 7 ha. Die zu ergreifenden Maßnahmen sollen zunächst auf dieses Teilgebiet begrenzt werden. Dazu gehören die baldige Beseitigung des Buschwerks, das Mähen der Wege und das Entfernen des Schnittguts. In den folgenden Jahren müssen diese Pflegemaßnahmen weitergeführt werden, ohne dass dadurch die Entwicklung der Orchideen beeinträchtigt wird. Eine Kartierung dieses Areals soll jährlich durchgeführt werden, damit eine Aussage über die Bestandentwicklung gemacht werden kann. Von diesen Ergebnissen soll dann abhängig gemacht werden, ob zusätzliche Gebiete in diese Maßnahmen aufgenommen werden sollten. Selbstverständlich können alle Aktivitäten nur mit der Zustimmung und dem Engagement (materielle und finanzielle Unterstützung) der Waldbesitzer, Jäger, der Gemeindeverwaltung und der Forstbehörde durchgeführt werden.

 

  1. Ausblick

Durch das Projekt soll erreicht werden, dass

  1. das betreute Biotop eine herausragende Stellung als Orchideenstandort im Tiefgestade behält und zur Artenvielfalt in unserer Region beiträgt,
  2. durch Vorträge und Führungen der Bevölkerung, insbesondere in Zusammenarbeit mit den Schulen, die heimische Flora näher gebracht und das Interesse an der Natur und der Umwelt geweckt wird.
  3. durch Veröffentlichungen im lokalen Amtsblatt und der örtlichen Presse über die durchgeführten Arbeiten und die Entwicklung des Biotops berichtet wird, um das Bewusstsein eines größeren Personenkreises für die Belange des Artenschutzes anzusprechen.

 

Dr. Holger Selisky                                                                                                                                         Version vom 12.08.2019

 

 

Blüht Baden Württemberg? – Teil 2

Landeswettbewerb BW blüht

BaWü blüht – Teil 2

  1. Projekt-/Maßnahmenbezeichnung

Schutz und Förderung von heimischen Singvögeln im Bereich der Gemeinschaftsschule Eggenstein-Leopoldshafen in Eggenstein

 

  1. Beteiligte Organisationen

Agenda Gruppe Umwelt Egg-Leo, Gemeinschaftsschule Egg-Leo,

 

  1. Projektbeschreibung, Maßnahmen des Konzepts

Bau von Nistkästen für Höhlen-, und Halbhöhlenbrüter, Beobachten und Pflegen der Kästen als nachhaltige Maßnahme für viele Jahre.

 

  1. Ausgangssituation und Ziele

Auf Initiative der AG Umwelt haben Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse der Gemeinschaftsschule 2015 im Unterricht im Rahmen eines „Technikprojekts“ Nistkästen für Meisen und Halbhöhlenbrüter zusammengebaut. Die Bausätze wurden von Schule und Forst finanziert und stammen aus der Schreinerei der Hinterländer Werkstätten, die zum Lebenshilfewerk Marburg-Biedenkopf e.V. gehören. Ziel sollte sein für die Jugendlichen ein langjähriges und nachhaltiges Umweltprojekt ins Leben zu rufen.

 

  1. Maßnahmenbeschreibung

Nach dem Bau der Kästen 2015 wurden diese in einer öffentlichen Aktion, unter Einbezug der lokalen Presse im näheren Umfeld der Schule aufgehängt. Jeweils im Frühjahr eines Jahres gab es mit den Schülern eine Reinigung der Kästen, sowie Begutachtung der gefundenen Nester. Jeden Frühling und Sommer gab es Beobachtungsgänge zu den Kästen, um den Erfolg der Aktion zu beurteilen. Meisen, Rotschwänze und andere Vögel konnten nachgewiesen werden. Die AG Umwelt berichtet regelmäßig über diese Aktionen und es gibt einen regen Austausch mit der verantwortlichen Lehrerin.

 

  1. Ausblick

Das spannende an diesem „Vogelwohnraum Projekt“ ist, dass sich jedes Jahr neue Schülerinnen und Schüler bei einer Aktion beteiligen. Diese Schulaktion ist bereits fester Bestandteil der AG Umwelt. Weitere Aktionen sind geplant, für 2020 sollen neue Kästen gebaut werden.

 

Ralf Schreck – Naturfreund

 

Blüht Baden Württemberg? – Teil 1

Landeswettbewerb BW blüht

BaWü blüht – Teil 1

  1. Projekt-/Maßnahmenbezeichnung

Schutz und Förderung von Wildbienen und Insekten in den öffentlichen Hangflächen im Bereich der Fußgängerunterführung Leopoldstraße in Leopoldshafen

 

  1. Beteiligte Organisationen

Agenda Gruppe Umwelt Egg-Leo, BUND Ortsgruppe Hardt

 

  1. Projektbeschreibung, Maßnahmen des Konzepts

Erkennen des Standortes als wertvollen Lebensraum für heimische Wildbienen innerhalb des Ortes. Wertschätzung dieses „Ödlandes“ als Chance zur Förderung der Artenvielfalt.

 

  1. Ausgangssituation und Ziele

Beim Bau der Unterführung 1974 entstanden Hangflächen aus aufgeschüttetem Material, welche im Laufe der Jahre von verschiedenen Wildbienen besiedelt wurden. Die Vegetation dort ist spärlich, teilweise gibt es offene Bodenflächen. Es sind trockene Standorte. An Wildbienen wurden folgende Arten beobachtet. Frühlings-Seidenbiene (März-April), Blattschneider Biene (Mai), Sandbienen verschiedener Arten (Juni-Juli), sowie parasitäre Arten, wie diverse Blutbienen (März-Juli) und andere. Seit Anfang Juli beobachten wir an einer Fläche Gruppen von Sandwespen. Die trockenheitsangepasste Vegetation bietet zahlreichen Insekten Nahrung. Zielsetzung sollte sein, dass solche allgemeinen öffentlichen Grünflächen als Chance zur Erhaltung der Artenvielfalt gewürdigt werden. Eine Umsetzung an diesem Ort wäre kurzfristig möglich.

 

  1. Maßnahmenbeschreibung

Beobachten des Standortes, sowie Erfassung der dort vorkommenden Pflanzen und Tiere. Um diese Vielfalt an Wildbienen zu erhalten sollten erforderliche Pflegemaßnahmen an die Bedürfnisse der Bienen angepasst werden. So sollte die erste Mahd im Jahr nicht in der Hauptflugzeit der Frühlingsseiden Bienen stattfinden. Und dann am besten am frühen Vormittag, denn dann sind die Weibchen noch im Boden. Es sollten die umliegenden und ebenen Flächen zeitversetzt gemäht werden, damit es in unmittelbarer Nähe erreichbare Nahrungsquellen gibt. Die AG Umwelt und die BUND Ortsgruppe Hardt berichten regelmäßig im lokalen Amtsblatt über das Thema. Auch bieten wir Führungen und Vorträge an. Mit der Gemeindeverwaltung Eggenstein-Leopoldshafen stehen wir in engem Kontakt.

 

  1. Ausblick

Beim Projekt „Insektenschutz in den Hangflächen der Unterführung Leopoldshafen“ fallen keine zusätzlichen Kosten an. Lediglich ein Umdenken in eine ökologisch ausgerichtete Pflege wäre erforderlich, um einen solch spannenden Standort langfristig für Artenschutz und für Menschen erlebbar zu erhalten.

Ralf Schreck – Naturfreund

 

Weitere Projekte für diesen Wettbewerb sind in Vorbereitung, auch stehen wir in Kontakt mit anderen Gruppen sich daran zu beteiligen.

 

 

 

 

 

Pflanzentaufe in Eggenstein

Pflanzentaufe in Eggenstein

Prominenter Besuch im Gartencenter Heckert in Eggenstein am 26.04.2019. Volker Kugel, unter Gartenfreunden wohl bekannt aus Rundfunk und Fernsehen, gab sich die Ehre zusammen mit Betriebsinhaber Georg Heckert eine neue Sommerblume zu taufen. Nicht irgendeine, sondern ein getesteter Dauerblüher, der sowohl fürs Auge als auch für unsere Insektenwelt von Bedeutung ist. Der Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen e.V. mit seiner Fachgruppe Zierpflanzen hat bereits 2017 diese Bidens oder Zweizahn „Funny Honey“ getestet und als würdig befunden, diese sommerliche Saisonblume zu bewerben und in den Handel zu geben. Mit seinen orange-gelben Blüten ist „Funny Honey“ ein echter Hingucker für Mensch und Biene.

Vertreter des Gartenbauverbandes, Kreisgärtnermeister, Pflanzenschutzamt, Regierungspräsidium, unser Bürgermeister, sowie Vertreter unserer Agenda Gruppe Umwelt waren zugegen, um dieser spannenden Pflanzentaufe beizuwohnen. Volker Kugel, in der Öffentlichkeit bekannt als Direktor des Blühenden Barock Ludwigsburg ist ein anerkannter Fachmann im Bereich Gartenbau. Ihn zu erleben ist eine Freude für jeden Garten- und Naturfreund. In seinen Worten, seiner Authentizität, kommt der heimische Gartenbau voll zu seiner Geltung. Die Pflanzentaufe selbst war schön, aber eigentlich nur Nebensache.

Insektensterben ist im Gartenbau ein Thema, das wurde bei dieser Veranstaltung deutlich. Und unser Gartenbau setzt sich mit der Einführung neuer Zierpflanzen, die tatsächlich Nahrungsquellen für Biene und Co. sind, dafür ein. Es muss nicht alles heimisch sein aber die Blüten sollten für Insekten verwertbaren Pollen und Nektar bieten. Offene Blüten bieten diesen Service, stark gefüllte nicht. Dort sind die Pollen bildenden Staubgefäße zu Blütenblättern umgewandelt. Wenn jetzt aber Lieschen Müller gerne ihre Rosa centifolia, die stark gefüllte Bollerblüten hat, haben möchte, weil sie die von ihrem Karle immer zum Hochzeitstag bekommen hat, dann soll sie diese auch haben dürfen. Sie kann ja dann daneben immer noch ein „Funny Honey“ setzen. Die Mischung macht es. Eins für mich, eins für die Biene. Dann sind doch alle glücklich.

Sehr aufschlussreich an diesem Tag waren auch die Ausführungen des Betriebsinhabers Herrn Heckert zur Pflanzenproduktion und zum Pflanzenschutz, der dort im heimischen Gartencenter mit Nützlingen stattfindet. Ein Thema, welches im Produktionsgartenbau seit vielen Jahren praktiziert wird, dem Laien jedoch oft nicht bekannt ist. Schlupfwespen und Raubmilben gegen Weiße Fliege, Raubwanzen gegen Thripse, Nematoden gegen Trauermücken, usw. Spieler und Gegenspieler halten sich die Waage. Auf Chemie wird verzichtet. Schon Schiller sagte „der intelligente Mensch macht sich die Natur zu seinem Freund“.

Das Thema Insektensterben wird in unserer Gemeinde wahrgenommen. Das zeigt die Anwesenheit unseres Bürgermeisters und das ist sehr wichtig. Für den Umwelt- und Naturschutz war es eine spannende und wichtige Veranstaltung. Auch können wir Wert schätzen, dass die Eggensteiner Gartenbautradition durch unser Gartencenter, welches die letzte Insektentankstelle vor dem Hardtwald ist, so vorbildlich geführt wird. Handwerk mit Tradition, regional und nachvollziehbar.

Ralf Schreck – der bereits zwei „Funny Honey“ in einen Blumenkasten gepflanzt hat

 

Eine Wiese ist eine Wiese, ist eine Wiese

Neues von der Wiese beim alten Rathaus Leopoldshafen

Jetzt im April ist die Hauptfarbe gelb. Unzählige Blüten des Frühlingsfingerkrautes locken kleine und große Wildbienen. Ebenso die viel größeren Blumen des Löwenzahnes. Dazwischen entdeckt man die kleinen blauweißen Blüten des flachen Ehrenpreises und die rosa farbenen des Storchschnabels. Am Hahnenfuß sitzt ein zottiger Bienenkäfer. Wo man ihn sieht, sind auch Wildbienen in der Nähe, denn er parasitiert diese. Und tatsächlich, am Rande der Wiese, beim Übergang zur Gehölzgruppe entdeckt man die Röhren der Frühlingsseidenbienen. Im Freiland lassen sich nur sehr wenige Wildbienenarten eindeutig bestimmen. Bei fast 600 verschiedenen in Deutschland vorkommenden Wildbienen ist das auch nicht verwunderlich. Aber man findet in dieser Wiese zahlreiche und verschiedene Bienen. Kleine, große, dicke, dünne, pelzige, mehrfarbige. Eine Wespenkönigin patrouilliert unstet über die Blüten, bis sich auf eine kleine Raupe stürzt und diese in ihr Nest trägt. Plötzlich erscheint ein Schwalbenschwanz und beginnt mit der Eiablage an einer wilden Möhre. Nachdem wir wieder am Rand der Wiese stehen fliegt eine Elster ein und fängt sich eine Wildbiene, um diese zu verspeisen. Auch die kleine Bachstelze geht dort erfolgreich auf Beutefang. Bestimmt hat sie bereits Küken im Nest, die jetzt eiweißreiche Nahrung benötigen.

Das waren kurze Beobachtungen an drei Tagen im April. Man kann erkennen, dass es eine „funktionierende“ Wiese ist. Blüten bieten Nahrung für verschiedene Insekten und deren Entwicklungsstadien wie Eier und Raupen entwickeln sich am Blattwerk. Die Raupen wiederum oder wenigstens ein Teil davon dient der Aufzucht unserer Gartenvögel. Lebensraum Wiese mitten im Dorf. Es ist ein ausgeglichenes Beziehungsgeflecht. Es ist ein Geben und Nehmen.

Um eine solche Wiese zu erhalten bedarf es einer Mahd im Spätsommer mit anschließendem Abräumen des Mähgutes. Dadurch verhindert man einen Nährstoffeintrag, denn die Artenvielfalt ist umso höher, je magerer der Untergrund ist. Einen Umbruch der bestehenden Wiese, um dort eine Blühmischung anzulegen, würde das bereits bestehende Gefüge nachhaltig zerstören.

Insektenschutz im Dorf. Nutzen wir bestehende Strukturen. Kostenneutral zudem. Und natürlich bedarf es entsprechender Öffentlichkeitsarbeit.

Ralf Schreck – Insektenfreund

Frühling 2019

Das faszinierendste am Frühling ist, dass man das Erwachen der Natur hautnah erleben kann. Täglich blühen neue Stauden, Sträucher und Bäume auf. Der Spitzahorn an der Grundschule Leo lockt mit seinen grünlichen Blüten die Frühlingsseiden Bienen, die gerade in der benachbarten Bodendecker Fläche aus dem Erdquartier entsteigen. Im Friedhof Eggenstein erblühen die großblumigen Magnolien und es sieht so aus, als ob sie dieses Jahr nicht vom Frost dahingerafft werden. Und im Friedhof Leo leuchten die kleinen Krokusbeete um die Wette. Und am seitlichen Eingang des Friedhofs gibt es ein neues buntes Kiesbeet. Natürlich mit dem obligatorischen Vlies darunter.

Besonders schön sind die Kinderzeichnungen an der Straße oberhalb des historischen Waschplatzes, welcher sich ebenfalls frühlingshaft zeigt. Noch kennen unsere Kinder Käfer, Eule und Blume. Die Trauerweiden am Rande des Kleingartengeländes Leo leuchten um die Wette. Alles sieht so frisch und erneuert aus. Unter der Bank beim Spielplatz in der Max-Planck-Straße lugt ein Löwenzahn aus der steinernen Ritze. Eine kleine wilde Schönheit innerhalb unseres Leitbildes Grünpflege.

Im Rahmen dieses Leitbildes wird gerade an den Pflanzflächen im Bereich der Haltestelle Viermorgen (wer aussteigen will, muss Bedarf anmelden) die bodenbedeckende Bepflanzung entfernt und gegen Rasen ausgetauscht. Wer diese Flächen beobachtet bemerkt, dass just zu diesem Zeitpunkt zigtausende Frühlingsseidenbienen dort schwärmen und ihren Nistraum verlieren, bzw. dieser gravierend gestört wird. Laut Bundesnaturschutzgesetz stehen Wildbienen unter besonderem Schutz und dürfen nicht behelligt werden.

Zeitgleich stellen die Ehrenamtlichen der Agenda Gruppe Umwelt ein symbolisches Bienenwohnhäuschen in der Blumenwiese im Bürgerpark auf. Wie passt das zusammen? Es fehlt an Informationen und dem Willen einem Grünpflegekonzept den nötigen ökologischen Kick zu geben. In meiner Freizeit besuche ich mit meinen Insektenbildern die öffentlichen Sitzungen unserer Fraktionen und muss feststellen, dass es ein grundsätzliches Interesse gibt aber keine eigenen Konzepte gegen das Insektensterben. Ausgenommen davon ist unsere Umweltpartei, die als einzige in ihrer Haushaltsrede (veröffentlicht im letzten Amtsblatt) ausführlich auf Umweltthemen einging.

Der Wunsch einer anderen Fraktion nach einem Waldkindergarten geht in die richtige Richtung, denn diese Kinder erleben Natur von Anbeginn und werden später an ihren Eigenheimen mit Sicherheit keine Steinwüsten in ihren Gärten haben. Stimmt es uns nicht nachdenklich, dass freitags unsere Schüler für Klimaschutz demonstrieren? Wann reagieren wir Erwachsenen endlich? Wir brauchen Entscheider, die Straßenbahn und Rad fahren. Nicht im Urlaub, sondern tagtäglich für die Fahrt ins Büro und zum Einkauf. Wer diese Mühen und Strapazen erlebt, kennt die Problematik. Wer mit vollgepackten Satteltaschen bei Regen die Einkäufe erledigt und auf zugeparkten oder fehlenden Radwegen fährt oder an der Haltestelle vergeblich auf die Bahn wartet, weil es nur krankes Personal gibt, der sieht die Welt mit anderen Augen.

Was ist eigentlich ein Leitbild? Laut Wörterbuch ist es ein dem Menschen in seinem Empfinden und Handeln als Vorbild dienendes Ideal. Wenn das Leitbild Grünpflege nur darin besteht Arbeitsaufwand und Kosten zu sparen, dann ist das Thema verfehlt. Es gibt in unserer Gemeinde genügend Flächen, die aus botanischer und faunistischer Sicht hoch interessant sind. Jedoch finden diese Flächen noch viel zu wenig Beachtung.

Unsere Agenda Gruppe Umwelt und die seit kurzem neuformierte Ortsgruppe des BUND Hardt stehen parat und sind willig sich mit Ideen einzubringen. Die wollen aber auch Gehör finden. Das Rüstzeug ist da, wo ist der Acker?

Nachtrag: Unter anderem wurde auch unser Landschaftsgärtner Thomas über die Situation der Wildbienen bei der Haltestelle Viermorgen informiert. Das Schwärmen hatte er bereits bemerkt und bewusst einen seiner umsichtigsten Mitarbeiter dort eingesetzt. Wenn die Arbeiten bald erledigt sind, ist vielleicht doch noch nichts verloren.

Ralf Schreck – der an Viermorgen Bedarf zum Aussteigen anmeldet.

Das Biotop im Bürgerpark

Das Biotop im Bürgerpark

War ursprünglich ein Teich mit sichtbarer Wasserfläche. Wenn ich mich daran erinnere wurde die Teichwanne mit Lehmziegeln angelegt. Die ältesten Fotos zu diesem Biotop aus meinem Archiv stammen aus 1992 und 93. Damals stand allerdings die Familie im Vordergrund und den Teich kann man im Hintergrund sehen. Die nächsten Bilder stammen erst aus dem Jahr 2011. Darauf kann man erkennen, dass dieses Biotop bereits vollständig von Sträuchern umwachsen war. Die Wasserfläche war nicht mehr sichtbar. Neben den Gehölzen hatte sich Bambusgruppe stark ausgebreitet.

Im Laufe der Jahre hat sich dieses Biotop „verselbständigt“ und wurde mehr oder weniger sich selbst überlassen. Für die Natur ist dieser Zustand ideal, spielen sich doch die ökologischen Beziehungen im Verborgenen und vor unseren Augen geschützt ab. Ungestörte Tier- und Pflanzenwelt konnte sich entwickeln. Aber wir sind im Bürgerpark und der gehört uns Bürgern und dieses Biotop soll erlebbar sein und bleiben. Für diesen Wunsch hat sich jetzt eine Option ergeben, denn die Strom Firma, die vor etwa zwei Wochen beim Pflegeschnitt (zur Freihaltung des Bereiches unterhalb der Stromleitungen) zu viel des Guten tat, hat nach der Bitte um Stellungnahme einen Ausgleich angeboten.

Fast alle Sträucher wurden auf Stock gesetzt und geben jetzt den Blick auf den fast verlandeten Teich frei. Das Flusspferd vom Benno ist zwar schön zu sehen, liegt aber seit vielen Jahren auf dem Trockenen. Jetzt, was tun? Jetzt sind Ideen gefragt. Man könnte den Teich „entschilfen“ und einen Teil des Schlammes entfernen. Neue Wasserpflanzen einsetzen und eventuell den Uferbereich in Teilflächen mit Stauden bepflanzen? Ist der Teich denn dicht? Stehen Folgearbeiten an? Reicht der angebotene Ausgleich aus? Ist dieses Projekt finanziell zu stemmen? Im Schlamm befinden sich Larven von Libellen, Stein- und Schlammfliegen, Gelbrandkäfern und anderen. Vielleicht sogar Frösche, Kröten und Molche? Werden diese mit dem Schilf entsorgt oder wird man versuchen einen Teil davon zu retten?

Nutzen wir die zu planende Aktion als Chance unseren Bürgerpark ein weiteres Stück aufzuwerten. Denken wir an die schöne Nussbaum Allee entlang des Pfinzkanals, die anderen interessanten Baumarten, den Maulbeerbaum des Manfreds, die Knobloch Ulmen und die vom Seniorenbeirat initiierten Sportgeräte. Auch unsere Blumenwiese gehört dazu. Und der Boule Platz, ebenso die Tischtennisplatte, das Schach und alles andere. Der Bürgerpark, grüne Lunge Eggenstein-Leopoldshafens. Verbindung zwischen Hardtwald, Dorfgemeinschaft im Hochgestade und Feldern, Wiesen und Rheinwald im Tiefgestade.

Eine weitere spannende Geschichte unserer Heimat, die bestimmt eine schöne Fortsetzung findet. Lassen wir uns überraschen.

Ralf Schreck – Biotop Freund

Das Gartenprojekt der Lindenschule Eggenstein

Das Gartenprojekt der Lindenschule Eggenstein

Es ist einfach nur faszinierend zuzusehen, was Kinder tun, wenn man ihnen eine Aufgabe gibt. In kürzester Zeit entwickelt sich dabei eine Eigendynamik, die man schier nicht mehr beeinflussen kann. Man kann dann nur noch regelnd eingreifen. Jede und Jeder möchte dann jäten, säen und pflanzen. Im Nu stehen viele Kinder im kleinen Schulgarten und werkeln, wuseln und schaffen. Diese Begeisterung macht die Erwachsenen drum herum sprachlos und ist einfach nur vorbildlich. Rolf hatte es als erster formuliert. Und dieser Tatendrang ist ansteckend. Selbst bei der Blumenzwiebelpflanzung im Dauerregen Anfang Dezember konnte man das erleben.

Das Blumenwiesenprojekt im Bürgerpark brachte der Agenda Gruppe Umwelt viel Aufmerksamkeit. Eine Folge davon war, dass wir vom Rektor der Lindenschule angesprochen wurden, ob wir beim bereits begonnenen Lindenschulgarten mit Rat und Tat behilflich sein könnten. Klare Sache, Schule, Kinder, Garten, Umwelt und Natur, da waren wir sofort dabei. Beim ersten Termin im Juni wurde das Vorgehen geplant und beschlossen. So gab es zwei Arbeitseinsätze, jeweils samstags. Beim ersten Ende Juni wurde gejätet, gehäckelt und Blumensamen gesät. Beim zweiten Einsatz im Dezember schließlich wurden nach erneutem Jäten die Zwiebelblumen gesetzt.

Der Erfolg des Unterhaltes und der Pflege dieses Gärtchens ließ nicht lange auf sich warten. Sobald blühende Pflanzen erschienen, folgten gleich die Insekten. Schmetterlinge, Honigbienen und andere fanden sich ein. Beim Hotel Fleur konnte man Ende Oktober die Blauen Holzbienen beobachten. Wer den Schulhof betritt entdeckt die bepflanzten Plastikflaschen bei der Fluchttreppe und die aus Abfallmaterialen gestalteten Pflanzen und Tiere an der seitlichen Mauer. Kunstwerke in unserer Lindenschule. Ein durchdachtes Projekt mit einer Vision. Und damit bewarb sich Rektor Ullrich für den Kreisumweltschutzpreis des Landkreises Karlsruhe!

Da war ich zuerst skeptisch, ob eine solch kleine Aktion Gehör finden würde. Beim Betrachten der erforderlichen Kriterien wie Nachhaltigkeit, Vorbildfunktion, Einbeziehung von Eltern und anderer Gruppen, ehrenamtliches Engagement von Schülerinnen und Schülern, Öffentlichkeitsarbeit, war eigentlich klar, dass alles erfüllt wurde. So kam es wie es kommen musste! Das Lindenschul-Gartenprojekt erzielte den 2. Platz beim Kreisumweltschutzpreis und bekam in einer würdigen Aktion im Landratsamt von unserem Landrat Dr. Christoph Schnaudigel eine Urkunde und ein schönes Preisgeld überreicht.

Um ein solches Ziel zu erreichen bedarf es Menschen mit Ideen und Visionen, wie Rektor Klaus Ullrich einer ist. Trotz fehlender Schulstunden für solche Umweltprojekte hat er mit Erfolg versucht sein Vorhaben zu verwirklichen. Dass dabei die Agenda Gruppe Umwelt beteiligt war erfüllt mich mit besonderer Freude. Sehr gefreut hat mich auch, dass unser Bürgermeister Bernd Stober bei der Preisverleihung zugegen war. Zeigt er doch dadurch sein Interesse und die Bedeutung für solch vorbildliche Aktionen.

Jetzt wollen wir uns aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen, denn es sind bereits weitere Aktionen geplant. Bis Mitte März wollen wir das „Hotel Fleur“ renovieren, damit das Insekt des Jahres 2019, die Rostrote Mauerbiene dort einziehen kann. Dort weiter zu machen ist für mich Ehrensache, schließlich ist die Lindenschule auch „meine Schule“, denn ich war früher dort selbst Schüler. Ist es nicht schön von dem dort gelernten wieder etwas zurück zu geben?

Ralf Schreck – Freund der Lindenschule