Der Kirchgarten in Leopoldshafen

Der Kirchgarten in Leopoldshafen

ist ein Insekten Paradies. Es ist ein einladender Ort. Sobald man ihn betritt ist man fasziniert und gefangen von der Symbolik der verschiedenen Pflanzen und der Gestaltung der unbelebten Bereiche. Es gibt zwei Tore, steinerne Sitzbänke, den Findling, der dem Boden entwächst und den Brunnen mit Wasser. Wasser als Ursprung allen Lebens. Beim Verweilen auf einem der Steinquader fällt die Vielfalt der bunten Blumen auf, die von Frühling bis zum Herbst blühen und von zahlreichen Insekten beflogen werden. Es ist ein Garten zum Verweilen, ein Garten der Begegnung. Ein Garten im eigentlichen Sinn, wie es früher viele solcher Gärten gab. Natürlich macht ein Garten auch Arbeit. Man muss sich kümmern, man kann die Verantwortung für einen solchen Garten übernehmen. Belohnt wird man mit dem Erleben von Natur und dem Gefühl, dass man einen wertvollen Beitrag zum Bewahren der Schöpfung leistet. Gärten ohne Pflege gibt es nicht. Es gibt viele ausgeräumte, verkieste und mit Vlies und Folien belegte Gärten, die nur scheinbar pflegearm sind. Der Kirchgarten in Leopoldshafen ist ein Vorbild für ein gelungenes Projekt. Er entstand in einer Gemeinschaft und wird in eben derselben aufrecht erhalten. Vielleicht ändern wir unsere Betrachtungsweisen indem wir aufeinander zugehen und uns gegenseitig helfen? Früher saß man am Feierabend auf dem Bänkchen vorm Haus und hat Nachbarschaft gepflegt. Da wusste jeder über den anderen Bescheid. Neben Klatsch und Tratsch gab es auch eine funktionierende Nachbarschaftshilfe, die ein wesentlicher Bestandteil einer Dorfgemeinschaft darstellt. Ich helfe dir, du hilfst mir. Eine solche Einstellung kann man auf alle Lebensbereiche anwenden. Auch auf unsere Gartenansichten. Der Kirchgarten Leo sucht nicht nur Mitstreiter fürs Pflegen, Wässern, Jäten, sondern auch nur Menschen, die sich auf die Steinquader setzen zum Inne halten oder um mit anderen in Kontakt zu kommen oder zu bleiben. Nebenbei tauscht man Erfahrungen aus, wie man seinen eigenen Garten noch Insekten freundlicher gestalten kann.

An der Gestaltung dieses Gartens war Thomas beteiligt. Genau, derselbe Thomas, der den Maulbeerbaum für den Bürgerpark gespendet hat. Thomas kennt die gärtnerischen Werte. An der Auswahl der Pflanzen im Kirchgärtlein kann man das erkennen. Dabei kennt er nicht nur die Symbolik von Wein, Feige, Lavendel, Thymian und all den anderen, sondern auch die Bedeutung für die Blüten besuchenden Insekten. Gepflegt wird der Garten von einer Gemeinschaft, von der Kirchengemeinde. Das sollte uns Vorbild sein. Bei meinem letzten Besuch dort traf ich eine Hummel Königin, die sich gerade ins Überwinterungsquartier verabschiedete. Sie fragte mich, ob es denn im Frühling noch blühende Vorgärten gibt. Ihr gebt für euer Auto 30.000 € und mehr aus und könnt euch keinen Gärtner für einen vernünftigen Garten leisten? Eure Gesellschaft kennt für alles den Preis, wenn sie jedoch beginnt den Wert nicht mehr zu erkennen, dann gibt sie sich als solche auf.

Was soll ich dazu sagen?

Ich bin oft dort am Kirchgarten. Nur mal eben so. Platz nehmen am Steinquader oder am Rondell bei der Baumhasel. Schauen, Inne halten, Augen schließen. Man erfährt den Sinn des Konfi Projektes 2016/17. Man muss auch kein Kirchgänger sein, um die dort gelebte Gemeinschaft und Solidarität zu erfahren. Es wird Wert gelegt auf nachhaltige Projekte. Wer ratlos ist, setzt sich auf einen der Stühle vor der Kirche (ebenfalls ein Konfi Projekt) und erhält neue Sichtweisen. Wer einen Gottesdienst besucht kommt ebenfalls mit neuen Erkenntnissen zurück. Pfarrer Kendel hat es geschafft mich als Nichtkirchgänger und Katholen in die Kirche zu locken. Und „der Neue“ schafft es bestimmt auch.

Ralf Schreck – Gartenfreund

 

Schönes Eggenstein-Leopoldshafen

Wohlfühlen in Vielfalt

Wer meint unsere Doppelgemeinde zu kennen, der schaut sich mal die folgenden Bilder an. Schönheit und Vielfalt an allen Ecken. Schönes, beschauliches aber auch nachdenkliches ist zu entdecken. Fast wie im richtigen Leben. Es sind kurze Ausschnitte der vergangenen beiden Monate. Und es lässt sich ständig neues entdecken.

Ralf Schreck – Entdecker

Die Kräuterspirale der Agenda Gruppe Umwelt in Leopoldshafen

Ein neues Projekt der Agenda Gruppe Umwelt Eggenstein-Leopoldshafen

Eine Idee ist schnell geboren. Die Umsetzung in die Praxis ist jedoch ein steiniger Weg. Eigentlich wollten wir diese Kräuterspirale im Bürgerpark errichten. Der Bürgerpark als Bindestelle und Brücke zwischen Eggenstein und Leopoldshafen, als Ort der Begegnung zwischen Jung und Alt. Im Bereich beim Hardtwald liegt der Radparcours für die Kleinen, beim Biotop treffen sich an den Wochenenden die Jugendlichen, von der Seniorenresidenz kommen die Rüstigen zum Spaziergang in den Park. Und die, die noch mitten im Leben stehen, besuchen unseren Bürgerpark ebenfalls. Irgendwo dazwischen wollten wir an einer Stelle die Kräuterspirale errichten. Als kleiner Treffpunkt für alle Interessierten, zum Staunen, Erleben, Begegnen und selbstverständlich zum Kräuter ernten. Doch der Standort im Bürgerpark war nicht erwünscht.

Unsere Idee aufgeben wollten wir jedoch nicht und fanden schließlich einen schönen Platz in Leopoldshafen im Außengelände der Katholischen Kirche in Leopoldshafen. Mit Genehmigung des Pfarrers und des Kirchengemeinderates entstand dann in nur zwei Samstagen an zwei großartigen Arbeitseinsätzen ein neues bepflanztes Juwel. Obwohl wir im Vergleich zur Bevölkerungszahl von fast 17.000 Einwohnern eine recht bescheidene Gruppe sind, erhalten wir beim Umsetzen unsere Projekte tatkräftige Unterstützung von unseren heimischen Unternehmern. Das Material bekamen wir vom Schröcker Landschaftsgärtner, die Kräuter vom Eggschdoiner Gartencenter, Transport des Materials und Hilfe beim Anlegen der ersten Steinreihe übernahm ein Bauunternehmer, ebenfalls aus Eggenstein. Und große Unterstützung erhielten wir auch von der Schröcker Apothekerin.

Bei der Verwirklichung unserer Ideen geht es um Leben, Umwelt und Natur. Zum Wohlfühlen in Vielfalt gehören auch das bewusste Erleben und Wohlfühlen in der Natur. Dadurch werden die interessierten Menschen für Natur sensibilisiert und das ökologische Bewusstsein wird geschärft. Eine schöne Nebenwirkung dabei ist, dass wir als Freiwillige anderen zeigen, wie man aktiv am Dorfgeschehen teilnehmen kann.

Diese Kräuterspirale ist mehr als nur eine kleine bepflanzte Fläche. Von Menschenhand behauene Steine, aufgeschichtet von Freiwilligen zu einer Spirale, bepflanzt mit essbaren Kräutern, die von jedermann geerntet werden dürfen. Die Blüten locken Insekten, die warmen Steine laden Eidechsen zum Sonnen baden ein. Ein kleines Symbol für unsere funktionierende Kulturlandschaft mitten im Ort, auf dem Gelände der Katholischen Kirche. Die Idee dieser verwirklichten „Aktion der Nächstenliebe“ wurde schnell verstanden und ist dort sehr schön begreifbar.

Der Bürgerpark wurde vor kurzem mit dem Aufstellen der neuen Allwetter Sportgeräte aufgewertet, die unser Seniorenbeirat initiiert hat. Ein weiterer Schritt zum generationenüberschreitenden Aktiv-Park für unsere Einwohner im Herzen unserer schönen Doppelgemeinde. So beschrieben auf der Homepage der Gemeinde Egg-Leo. Was dort jetzt noch fehlt ist ein seniorengerechtes Hochbeet, welches ebenfalls mit erntbaren Kräutern bepflanzt wird. Ein stabil gebautes Hochbeet, welches einigermaßen Vandalismus sicher ist. War das der Ablehnungsgrund für die Spirale oder war es die Befürchtung, dass dieses Projekt mangels Pflege so endet, wie das Teichbiotop mit dem Flusspferd in der Nachbarschaft?

Ralf Schreck – Freund des Wohlfühlens in Vielfalt

Im Kleingedruckten steht geschrieben, dass der Bau, Unterhalt, Pflege, sowie ein eventuelles Enfernen dieser Kräuterspirale alleine in der Hand der AG Umwelt liegt. Das sollte jedoch für uns ein lösbares Unterfangen sein.

 

Bitte klicken, um das Schild zu öffnen.

SchildKraeuterspirale

 

Ferienspaß beim Kleingartenverein Allmend Eggenstein-Leopoldshafen

Ferienspaß beim Kleingartenverein Allmend Eggenstein-Leopoldshafen

Gehst du mit mir noch einmal zur Kräuterschnecke und schaust mit mir nach, ob wir noch eine Raupe finden, fragte der kleine Timo. Natürlich wurde dieser Wunsch erfüllt und wir fanden eine weitere Raupe und einen Regenwurm. Die Kräuterschnecke des Kleingartengartenvereins war etwas in die Jahre gekommen und sollte nun im Rahmen der beliebten und traditionellen Ferienspaßaktion wieder auf Vordermann gebracht werden. Fünfzehn junge Gärtnerinnen und Gärtner fanden sich ein, um dieses schöne Projekt zu verwirklichen. Zunächst wurden die einzelnen Kräuter vorgestellt, es wurde geschnüffelt, getestet. Das kenne ich, meinte Hannah, das ist Basilikum, das essen wir mit Tomaten. Oh, schmeckt der Schnittlauch gut, sagte Denis, den haben wir auch zuhause. Nach diesem Erlebnis der Sinne wurden die Etiketten für die Kräuter gebastelt und bemalt. Kleine hölzerne Schmetterlinge bekamen einen bunten Anstrich, den Namen des Gärtners und natürlich die Bezeichnung des jeweiligen Kräutleins. Danach wurde es spannend. Bewaffnet mit Hacken, Rechen, Schaufeln und den Kräutern ging es zur Kräuterschnecke. Womit beginnen wir, wurde in die Runde gefragt. Wir müssen den Boden glatt machen, tönte es im Chor. Im Nu waren alle Werkzeuge in Kinderhand und es wurde geebnet, geschuffelt, planiert. Du musst noch den dicken Erdbollen klein machen, wurde gerufen. Was essen denn die Pflanzen, wurde gefragt. Die brauchen Wasser, kam als Antwort. Aber auch Dünger, sagte Nico. Also wurde die Pflanzfläche mit einem organischen Dünger bestreut. Oh, das stinkt aber, dieses Pulver. Das ist aber wichtig für die Pflanzen. Jede Gärtnerin und jeder Gärtner pflanzten dann die ausgestellten Kräuter und im Fluge war alles fertig. Im Anschluss gab es frische Waffeln und Getränke. Natürlich wurden auch die die Kräuter gegossen. Wissbegierig und voller Eifer und Leidenschaft waren alle Kinder. Kein Wunder, denn das klasse Betreuerteam aus Jennifer, Wiebke mit ihrer Mutter Marlene, Margitta mit Ehemann, sowie Doris und Ralf hatten diese Aktion bestens geplant. Wie kann sich ein Kleingartenverein besser präsentieren, als Kindern in einem solch nachhaltigen Projekt den Umgang mit Pflanzen zu zeigen? Riechen, schmecken, Boden vorbereiten, pflanzen, wässern, Etiketten basteln, eine Kräuterfibel bemalen und beschriften. Und wie jedes Jahr wurden auch die beliebten Grasköpfe gebastelt. Es war ein kurzweiliger Nachmittag und alle Eltern durften bei Abholung der Kinder die neue Bepflanzung bewundern. Alle am Projekt beteiligten Kinder dürfen mit ihren Eltern und Großeltern an der Kräuterschnecke vorbeikommen und nach Bedarf ernten. Das nennt man Neudeutsch urban gardening. Und siehe da, wieder ist aus einem kleinen Projekt eine nachhaltige Geschichte geworden. Wertvoll für Menschen, Pflanzen und Tiere. Ein weiteres kleines Räupchen hat sich in einen bunten Schmetterling verwandelt.

Ralf Schreck Kräuterfreund

 

Die Jäger Wiese in Leopoldshafen

Die Jäger Wiese in Leopoldshafen

Versteckt im Wald, abseits von Wegen liegt sie, die Jäger Wiese. Angelegt von unseren heimischen Jägern. Ist es jetzt ein Wildacker, also eine „temporäre“ Äsungsfläche, auf der in regelmäßigen Abständen der Boden neu bearbeitet wird (Pflug, Egge, Fräse, Grubber) oder ist es eine Daueräsungsfläche in Form einer Wildwiese? Den dort vorkommenden Insekten, Reptilien, Vögeln und anderen Tieren ist das egal. Alle finden sie dort ihre Nische. Seit mehreren Jahren beobachten wir diese Flächen. Dazu gehören auch die angrenzenden Schneisen, die nebenbei noch großartige Orchideen Standorte sind.

Das Anlegen und Pflegen von Wildäckern und Wildwiesen gehört zur jägerlichen Hege. Hege? Klingt doch komisch? Ist aber spannend. Hege kommt von Hag, das bedeutet Umgrenzung der Fluren mit Hecken. Die frühen bäuerlichen Kulturlandschaften waren geprägt von einem Mosaik aus kleinparzelligen Feldern. Dieser Umstand bot eine heute fast unvorstellbare Mannigfaltigkeit an Lebensräumen für Pflanzen und Tiere. Je stärker die Landwirtschaft industrialisiert und in die Hände der Flurbereiniger geriet, je mehr Naturlandschaft zur Kulturlandschaft wurde, desto nötiger wurde die Hege. Die Verordnung zur Umgrenzung der Fluren wurde bereits im 18. Jahrhundert erlassen.

Hege ist Naturschutz, Jäger sind Naturschützer. Oder dachte man damals nur an Lebensraum für die kapitalen Hirsche und Rehböcke mit schönen Trophäen? Jagd gehört zu unserer Kultur ebenso die Landwirtschaft. Beide sind einem stetigen Wandel unterworfen, müssen sich veränderten Rahmenbedingungen anpassen. Wer bestimmt die Rahmenbedingungen? Wer legt die Richtung fest?

Es kommt mir so vor, als ob die Hege, der Naturschutz immer hinterherhinkt und sich an die Gegebenheiten anpassen muss. Es sind nicht nur die großen und einheitlichen landwirtschaftlichen Flächen, es sind auch Flächenverluste durch die Erschließung neuer Wohngebiete und Erweiterungen von Gewerbeflächen. Natürlich gibt es einen Ausgleich, jedoch nie in der Schaffung neuer Flächen, weil es diese nicht gibt.

Hege ist mehr als Wildäcker und Wildwiesen. Zur Hege gehören auch Waldrandpflege, Heckenpflanzungen, Anbringen von Verbissschutz an jungen Bäumen und vieles mehr. Auf diesen Wiesen und Schneisen, gerade weil sie abgelegen sind, findet das Wild Ruhe. Diese Standorte sind Rückzugsgebiet und Kinderstube für Wildtiere. Durch die Abgelegenheit kommen dort auch keine Hundefreunde hin. Das bedeutet, dass das gewonnene Heu bedenkenlos (Hundehaufen frei) verfüttert werden kann.

Auf den Wiesen und Schneisen blühen viele heimische Kräuter. Auffällig werden diese Flächen, wenn der Echte Dost blüht. Dann kann man zahlreiche Schmetterlinge an den Blüten beobachten. Im Gras hüpfen die unterschiedlichsten Heuschrecken hin und her, die sich in Acht vor Spinnen und Vögeln nehmen müssen. Es ist ein beachtenswerter Lebensraum, der durch ein abgestimmtes Pflegemanagement aufgewertet werden kann. Hingehen und schauen, beurteilen und Zeitpunkt festlegen. Vollblüteflächen aussparen, Rest mähen. Nicht so wie man es am Streifen zwischen unseren beiden historischen Waschplätzen gemacht hat. Auf der gesamten Fläche wurden die in Vollblüte stehenden Wegwarten gemäht. Eigentlich ohne Not, denn dort gibt es keinen Spazierweg. Hätte man auch noch in 14 Tagen erledigen können und die seltenen Hosenbienen hätten dort noch ihr Auskommen.

Grünpflege ist wichtig und erfordert Verantwortung. Man kann immer so oder so entscheiden aber ich würde ökologischen Aspekten doch eine gewisse Bedeutung beimessen. Und das ist doch auch eine Form der Hege? Die Jäger machen es uns seit dem 18. Jahrhundert vor und setzen sich für Biodiversität ein, ohne es an die große Glocke zu hängen.

Ralf Schreck – Hege Freund

 

 

 

Leopoldshafen

Leopoldshafen

Unser Dorf liegt auf einer zum Rhein vorgeschobenen Landzunge des Hochgestades, gegenüber dem ähnlich gelegenen pfälzischen Dorfe Leimersheim, 12 Kilometer nordwestlich von der badischen Landeshauptstadt Karlsruhe entfernt. Die südliche Nachbargemeinde ist Eggenstein, während Linkenheim gegen Norden an die Dorfgemarkung angrenzt. Im Osten hält der dunkle Hardtwald die Nachbarschaft. Dem Beschauer bietet sich vom Dorfe aus nicht nur ein herrlicher Fernblick auf den Wasgenwald und das Hardtgebirge jenseits des Rheins, sondern auch die diesseitigen lauen Schwarzwaldberge bei Ettlingen und Baden-Baden. Das Dorf selbst und seine weite Gemarkung schenkt jedem Besucher, der Freude an der Natur und am dörflichen Leben hat, eine Menge bleibender Eindrücke. Die schmucken und sauberen Häuser der Dorfstraßen, die biederen Menschen in ungezwungener Natürlichkeit und Freundlichkeit, die idyllischen Altwasser, die lichtgrünen Rheinwaldungen mit schattigen Wegen und verschlungenen Pfaden, der still ruhende Rheinhafen mit seinem klaren, fischreichen Wassern, der ewig schaffende, rastlose, in wuchtigen Dämmen gehaltene Rhein, die Fähre mit schaukelnden Nachen – dies alles, umschlossen vom Himmel und den Wäldern der Hardt, bildet wahrlich eine einzigartige reiche Welt! Diese kostbare Perle im Kranze der badischen Hardt- und Rheinorte ist mein Heimatort, mein Leopoldshafen! Du Heimat! Dein Name ist mir ein Zauberwort. Der Kindheitstage entstehen wieder, wenn ich dich sehe und deinen Namen vernehme! Ich erblicke in der Ferne dein Bild und grüße dich mit beschwingten Worten:

O, wie ist so lieb mein Dörfchen,

So ganz anders als die Stadt!

Klein und einfach sind die Häuschen

Hier, im Schmuck von Baum und Blatt.

 

Mit dem Pfluge, mit der Hacke

Schafft der Bauer auf dem Land:

Rüben, Tabak, Frucht, Kartoffeln

Pflanzt er gern mit fleiß`ger Hand.

 

Hühner picken, Tauben girren,

Pferde wiehern laut im Stall,

Und des Morgens in der Frühe

Hört man schon den Peitschenknall!

 

Pferd` und Kühe ziehn die Straßen`

Mit dem Wagen da entlang –

Doch des Tages Last und Mühe

Wird umrahmt von Sang und Klang.

 

Wie ich dich doch innig liebe,

Kleine Welt am großen Rhein,

Immer zieht aus weiter Ferne

Meine Seele bei dir ein!

 

Nein, das stammt nicht aus meiner Feder. Das sind die Worte unseres Ehrenbürgers Stephan Karl Vomberg (03.11.1877 – 03.05.1947). Zur Jahrhundertfeier der Namensgebung Leopoldshafen 1933 wurde von ihm das Buch „Leopoldshafen am Rhein – Heimatbuch in Wort und Bild“ verfasst, herausgegeben und finanziert. Stephan Karl Vomberg hat sich um die Gemeinde Leopoldshafen verdient gemacht.

Das schöne an diesen Worten ist, dass man sie, wenn man „Freude an der Natur und am dörflichen Leben hat“, heute immer noch nachvollziehen kann! Diese Beschreibungen und Erlebnisse findet man auch in den Bildern, Gemälden und Fotografien der Herren Bayer, Dürr, Stern, Ueberle. Wenn wir respektvoll und mit Verantwortung mit unserer Heimat umgehen, können wir solche Erlebnisse auch unseren Enkeln erfahrbar machen. Manche Dinge und Geschichten, die das Leben schreibt scheinen zeitlos zu sein? Ist das nicht schön?

Die neueren Fotos stammen von Lukas und mir.

Ralf Schreck – Schröck Freund

Schröcker Dorffeschd 2018

Unser Dorffeschd

Wir saßen beim Mittag essen, da trat der bärtige junge Mann auf mich zu und bedankte sich noch einmal persönlich für die schöne Radtour und die Erlebnisse dabei. Auf seinen Armen hielt er seinen kleinen Buben und meinte, sein erstes Geschenk wäre wohl ein Kindertaschenmesser. Diese Geste hatte mich tief bewegt, zeigt sie doch, wie richtig unser Einsatz für Umwelt, Natur und Heimat ist. Ja, es war eine schöne Tour. Unser Heimat Filmer war froh gelaunt und wollte unbedingt auch am Sonnenblumenfeld zugegen sein. Eigentlich ist es ja „nur“ eine Gründüngungsfläche am Rande von Leo. Aber es ist eben auch ein besonderes blumiges Ereignis an einem besonderen Ort. Wir blicken auf die Skyline von Schröck, auf die markanten Gebäude und lassen einfach nur unsere Blicke schweifen und halten für einige Momente inne. Dann frage ich in die Runde weshalb ich wohl diesen Standort für die Tour ausgewählt habe. Da meinte Ute spontan, weil es hier so schön ist!

Es war ein besonderes Fest, ein besonders schönes Fest und deshalb wird man sich noch lange daran erinnern. Nicht wegen dem Regen am Samstag, nein, wegen dem tollen Programm und der grandiosen Organisation. Mario und Arnold sah man an jedem Tag „very busy“ durchs Gelände laufen, um letzte Details zu klären, Fragen zu beantworten, zu helfen. Sie waren einfach präsent. Und dieser Umstand vermittelt Sicherheit und Vertrauen. Auch Klaus schaute regelmäßig nach dem rechten. Das Getränke und Essensangebot war abwechslungsreich und wir haben uns die drei Tage dort unten gut ernährt. Auch das Programm war spitze! Und erst recht die Besucher!

Freitag: das Fest beginnt. Langsam kommen die ersten Besucher. Fein haben sie sich gemacht, viele haben sich herausgeputzt und sind voller Vorfreude auf den Festbetrieb. Das kann man den Gesichtern ablesen. Dieses Phänomen schafft eine besondere Atmosphäre, die jeden ansteckt. Eltern kommen mit ihren Sprösslingen, Großeltern mit ihren Enkeln. Man begrüßt sich, man plaudert, man freut sich, man genießt. Es ist fast eine unbeschwerte Schwerelosigkeit.

Samstag: am Tag als der Regen kam, lang ersehnt heiß erfleht, auf die glühenden Felder, auf die durstigen Wälder … so heißt ein Schlager von Dalida aus den 60er Jahren. So war es eben. An diesem Tag bin ich zwei Mal nass geworden. Am Vormittag, als ich die Radtour noch einmal abgefahren bin und später am Nachmittag beim ersten Versuch zum Feschdplatz zu radeln. Das hat uns jedoch nicht abgehalten hinzugehen. Für solche Fälle habe ich genug Hosen.

Sonntag: beim ökumenischen Gottesdienst trifft man die ersten Bekannten. Danach gönne ich mir den ersten Kaffee bei den Fidelia Frauen. Die sind allesamt so gut drauf, aller bestens gelaunt, dass ich gar nicht mehr aufstehen möchte, weil ich das so genieße. Lebensfreude pur! Es werden immer mehr selbst gebackene Torten und Kuchen geliefert, dass einem die Wahl schwerfällt. Draußen richtet sich der Luftballon Akrobat ein und ist sich noch gar nicht bewusst, dass er bis weit nach 16.00 Uhr alle Hände voll zu tun hat, bis auch das letzte Kind glücklich mit Ballonfiguren nach Hause geht. Sonntag war der absolute Kinder und Familientag. Was da los war! Schlange stehen bei Trecker Rundfahrten, toben in der Hüpfburg, kreisen im Karussell, lecker Popcorn bei der Jugend Feuerwehr. Sport und Spiel gab es im Turn Parcours in der Rheinhalle. Radtour und Fährführung waren eine Bereicherung. Auch die Fotoausstellung im Foyer war ein Hingucker. Für die Orchideen Poster konnte ich Holger gewinnen. Er wohnt in Schröck, ist begeisterter Naturfreund und ausgezeichneter Kenner unserer heimischen Orchideen. Die abgebildeten Pflanzen stammen alle aus unserer Heimat, alle im Umkreis von ca. 500 Metern vom Feschdplatz. Das muss man einfach zeigen!

Es war ein schönes Wochenende und voller Erlebnisse, auf die Beine gestellt von unserem Ortskartell, den beteiligten Vereinen und feinen Menschen, die nicht nur ihr eigenes Ziel vor Augen haben. Denn in einer Gemeinschaft gleich gesinnter lassen sich prächtige Erfolge erzielen. Es sind genau diese Feste, die unser Dorfleben so attraktiv machen. Das kann auch ein Regentag nicht ändern. Dank gebührt natürlich auch unserer Gemeinde für die tolle Unterstützung.

Ralf Schreck – Dorffeschd Freund

Bilder mit Wiedererkennungswert gibt es im nächsten Amtsblatt. Ein Blick auf die Gemeinde Homepage ist zu jeder Zeit lohnenswert.

 

Danke Holger

Das Wiesen Projekt der Agenda Gruppe Umwelt im Bürgerpark Eggenstein-Leopoldshafen

Das Wiesen Projekt der Agenda Gruppe Umwelt im Bürgerpark Eggenstein-Leopoldshafen

Gefräßig sind sie. Am 24. Mai entdeckte Doris die Raupen unseres schönsten Tagfalters, die des Schwalbenschwanzes. Richtig edel sieht der fertige Falter aus, fein gezeichnet und makellos nach dem Schlupf aus der Puppenhülle. Es war eine Herausforderung die hungrigen Raupen zum fertigen Falter zu bringen. Gefunden wurden die Raupen auf je einer Weinraute, Ruta graveolens. Jede der fünf hatte ihre eigene Pflanze, sodass die Kräuter keinen größeren Schaden nahmen. Vorsichtshalber hatten wir eine Staude in Reserve, die wir aber dann doch nicht benötigten. Fressen und ruhen, ruhen und fressen. Nach einer Woche wurde es spannend, denn die ersten Raupen begannen sich zu verpuppen. An erhöhter Stelle begann eine Ruhephase, bis die Raupe begann einen Seidenfaden zu spinnen, um sich damit am Zweig zu befestigen. Ein kleiner Gürtel aus einem Seidenfaden. Wenige Zeit später wurde das Puppenhemd abgestreift und die sogenannte Gürtelpuppe kam zum Vorschein. Innerhalb von zehn Tagen geschah dann das Wunder der Metamorphose. Der kleine Organismus wurde nach dem genetischen Bauplan umgewandelt, bis der fertige und makellose Falter zum Vorschein kam. Ein solches Ereignis beobachten zu dürfen erfüllt uns mit Freude, Genugtuung und Ehrfurcht. Wir erleben einen kleinen Akt der Schöpfung.

Das reine Beobachten genügt uns jedoch nicht. Wir können, nein wir müssen mehr tun, um solche Ereignisse auch für andere und auch in der Zukunft erlebbar zu machen. Deshalb waren wir mit großem Eifer dabei, als die Aktiven der Agenda Gruppe Umwelt und einige Interessierte Bürgerinnen und Bürger am 26. Mai im Bürgerpark eine kleine Blumenwiese für Insekten anlegten. Von der Gemeinde bekamen wir grünes Licht und großzügige Unterstützung durch unseren Bauhof. Beim Fräsen half ein heimischer Landwirt, wir bekamen leihweise Werkzeug und Bewässerungstechnik. Den Blumensamen stiftete unser Gartencenter, ein anderer Gärtner brachte aus seinem Gerätefundus eine historische Säwanne mit, sodass wir säen konnten wie der Sämann im Gemälde von van Gogh. Nebenbei wurde Blumensamen an Naturfreunde kostenlos abgegeben. Kommen, schauen, mitmachen, Ideen mit nach Hause nehmen. Das war an diesem Tag erlebbar.

Auch wenn solch kleine Projekte einen langen Vorlauf haben, finden sich bei der Realisierung erstaunlich viele Unterstützer. Das macht Mut. Manchmal benötigt es eben einen kleinen Anstoß und plötzlich werden ungeahnte Energien frei. Es finden sich Menschen, die sich einbringen wollen, die sich etwas trauen. Das ist ein schönes Potential, auf das wir bauen dürfen. Den ersten Vandalismus hat die Wiese auch überstanden. Am Fronleichnamstag haben Ignoranten in der Nacht die Absperrung eingerissen. Aber zum Glück nur die.

Wir wollen Spuren hinterlassen, Wegbereiter sein für weitere nachhaltige Projekte. Das nächste ist auch schon in Sicht. Wir bekamen eine Anfrage der Lindenschule Eggenstein deren Schulgarten zu überarbeiten. Am 30. Juni um zehn Uhr ist dort ein kleiner Arbeitseinsatz geplant. Mit Schülern, Eltern, Lehrern und der Agenda Gruppe Umwelt. Wieder „nur“ eine kleine Fläche aber viele kleine Mosaiksteine ergeben auch ein Ganzes. Wer weiß, vielleicht sehen wir dann dort unsere aufgepäppelten Schwalbenschwänze?

Ralf Schreck – Schmetterlingsfreund

Danke an Doris, die die Raupen nicht gefunden, sondern vor dem Vernichten gerettet hat. Als Umweltberaterin im Gartencenter ist sie die richtige Ansprechpartnerin für Insekten aller Art.

 

Das Wiesenprojekt beim alten Rathaus in Leopoldshafen

Das Wiesen Projekt der Agenda Gruppe Umwelt beim alten Rathaus in Leopoldshafen

Eigentlich wollten wir dort eine kleine Fläche umbrechen und eine Blumenwiese für Insekten einsäen. Bei der ersten Begehung wurde sofort klar, dass es sich bereits um eine interessante, weil artenreiche Pflanzengesellschaft handelte. Ackerwinde, Fünffingerkraut, Gänseblümchen, Habichtskraut, Hahnenfuß, Hopfenklee, Mohn, Reiherschnabel, Sauerampfer, Sauerklee, Spitzwegerich, Storchschnabel, Weißer Klee und verschiedene Gräser lassen sich auf die Schnelle bestimmen. Auf Anfrage bei den Verantwortlichen in unserer Gemeinde wurde diesem Projekt zugestimmt. Es ist ein spannendes Projekt. Dieses kleine Wiesenstück wird jetzt nur noch einmal im Jahr gemäht und das Schnittgut nach einigen Tagen entfernt. Dadurch erreicht man eine Abmagerung des Bodens, welche eine größere Artenvielfalt der Pflanzengesellschaft fördert. Viele verschiedene Pflanzen locken viele verschiedene Insekten an. Genetische Vielfalt ermöglicht das Überleben. Vielfalt ist vonnöten. Dieses bescheidene kleine Wiesenprojekt ist Kosten neutraler als ein ständiges Mähen alle zwei oder drei Wochen. Allerdings sollten wir die interessierte Bevölkerung mit einbeziehen und regelmäßig über die ökologische Bedeutung eines „solchen Unkrauthaufens“ informieren. Den Zauderern und Haderern können wir entgegenhalten, dass wir in solchen Projekten unser Gemeinde Motto – Wohlfühlen in Vielfalt – auf dieses kleine Wiesenstück projizieren. Auch wenn es in einem solchen Falle „nur“ für Insekten ist. Kann man ein nachhaltiges und in die Zukunft gerichtetes Projekt ablehnen mit der Begründung „das gefällt mir nicht“? Das dürft ihr selbst entscheiden.

Bei meinen wöchentlichen Rundfahrten entdecke ich zahlreiche bunt blühende Wiesen an sehr vielen Standorten. Jedoch, man findet sehr wenige Schmetterlinge und sehr wenige Wildbienen. Libellen in vielen Arten umschwirren den Beobachter aber das Gros der Insekten ist verschwunden. Selbst bei der Rathauswiese musste ich längere Zeit verharren, bis ich die Blütenbesucher gefunden hatte. Das sollte uns nachdenklich stimmen aber uns auch nicht in unseren Projekten entmutigen lassen. Selbst kleinste beblumte Flächen wirken für Insekten wie  Magnete. Je mehr wir davon anbieten, desto mehr locken wir an. Sowohl Insekten als auch neugierig gewordene potentielle Mitstreiter. Deshalb möchte ich mich bei allen Verantwortlichen für die Befürwortung und Realisierung dieses Projektes bedanken. Wer Schmetterlinge sehen möchte, der muss auch den Raupen ihr Futter auf der Unkrautwiese gönnen. Oder?

Ralf Schreck – Wiesen Freund

Die Rosen Allee im Friedhof Eggenstein

Die Rosen Allee im Eggensteiner Friedhof

Am schönsten ist es in der Frühe, der Sonnenaufgang ist noch voll zugange. Dann ist es ein ganz besonderes Licht. Bei früh sommerlichen Temperaturen ist es auch gut auszuhalten. In der Zwischenzeit läuft der Regner im Bürgerpark und bewässert „unsere“ Blumenwiese. Die Wiese für die Insekten. Und Dank Wärme und Wasser keimen die Blumen schön. Der erste Vandalen Angriff ist ebenfalls abgewehrt, so kann alles gut werden.

Es lässt sich derzeit im Friedhof schön Lust wandeln, denn die Rosen Allee ist erblüht. Rote Rosen entlang des hinteren Hauptweges und auch an Seitenwegen. Eigentlich ist es keine richtige Allee aber man kann ja die Augen schließen, träumen und eben Lust wandeln. Als Fotograf kann man immer ein bisschen gestalten und mit Brennweite und Blende die Dinge etwas schöner zurechtrücken. Das ist dann schon erlaubt, wenn es ums Herz geht. Die Rosen dort sind auch gar nichts für Bienen, weil sie gefüllte Blüten haben und keine Nahrung spenden. Aber eben fürs Herz sind sie so schön. Und während ich die Augen schließe und so vor mich hinträume kommt mir das Lied von Gilbert Becaud in den Sinn. Ein Ohrwurm aus der Jugendzeit.

Überall blühen Rosen

Du hast Glück, es geht Dir gut, doch ein Dichter hat geschrieben:
Alles Schöne, was wir lieben, muss vergehn.
Ja, das Unglück schreitet schnell, schon siehst Du am Tag Gespenster,
graue Schatten vor dem Fenster, doch Du weisst
Überall blühen Rosen, überall blühen Rosen, überall blühen Rosen für Dich.

Du bist jung und meinst, Du kennst, was die Leute „Leben“ nennen,
wie sie jagen, wie sie rennen nach dem Geld!
Und Du willst nicht sein wie sie, nicht dieselben Fehler machen,
eines Tages wirst Du lachen über Dich.
Überall blühen Rosen, überall blühen Rosen, überall blühen Rosen für Dich.

Und Du denkst so gern zurück an der Jugend Blütenträume.
Deine Träume waren Schäume, sind dahin.
Du siehst ein, Dein kleines Glück lebt von tausend Kompromissen.
Einer schrieb: „Kein Mensch muss müssen!“ Doch der lügt!
Überall blühen Rosen, überall blühen Rosen, überall blühen Rosen für Dich.
Überall blühen Rosen, überall blühen Rosen, überall blühen Rosen für Dich.

L’important c’est la rose
L’important c’est la rose
L’important c’est la rose
Crois-moi

Ich sehe frühe Friedhofsgänger, die eilig hastend ihre Gießgeschäfte tätigen und schnell wieder verschwunden sind. Kaum Jemand nimmt Notiz von dieser Blütenpracht. Dabei ist gerade jetzt ein einmaliger Moment diese Träume zu träumen. Mit geschlossenen Augen nimmt man auch den süßen Duft der überschwänglich blühenden Linden wahr und hört das Summen der Bienen und Hummeln. Es hört sich fast so an wie ein fernes Autorennen. Und wenn ihr das wahr genommen habt, dann geht ihr ins Rathaus und berichtet von euern Träumen, sagt wie schön dort die Rosen blühen und fragt, ob man die Lücken dort nicht ebenfalls mit Rosen schmücken könnte? Dann wäre es nämlich eine „richtige“ Allee. Mit roten Rosen.

Ralf Schreck – Rosen Freund – und man kann sehr wohl Träume träumen